LIFE
20/07/2018 09:10 CEST | Aktualisiert 20/07/2018 10:38 CEST

Die 100-Euro-Regel: So bezahlt ihr im Urlaub am besten

Im Schnitt nehmen Urlauber 480 Euro mit.

  • Wieviel Bargeld sollte man mit in den Urlaub nehmen?
  • Für Deutsche ist es das liebste Zahlungsmittel – doch Experten raten ab. 
  • Im Video oben seht ihr, wie ihr am besten im Urlaub bezahlt.

In der Vorbereitung auf den Urlaub stellt sich irgendwann die Frage, wieviel Geld man mit ins Ausland nimmt. Mehr als die Hälfte der Deutschen zahlt im Urlaub gern in bar. Experten halten das jedoch nicht für die beste Wahl. Sicherer sei das Bezahlen mit EC- oder Kreditkarte.

Bargeld ist am beliebtesten

Während der Eine im Urlaub aufs Bargeld schwört, kommt für den Anderen nur die Kartenzahlung infrage. Laut einer Studie der Postbank halten 54 Prozent der Deutschen Bargeld für die wichtigste Zahlungsart im Urlaub.

Experten raten allerdings, für eine Woche Europa-Urlaub nicht mehr als 100 Euro in bar mitzunehmen, denn bei Diebstahl werde der Verlust nicht ersetzt. Für einen einwöchigen Europa-Urlaub nehmen Urlauber im Schnitt jedoch 480 Euro mit.

Kartenzahlung ist sicherer

Mehr Sicherheit bieten Giro- und Kreditkarten. Laut Postbank haften Kartenbesitzer bei Missbrauch bis zum Zeitpunkt der Sperrung nur mit 50 Euro. Wer grob fahrlässig handelt, muss allerdings für den gesamten Schaden selbst aufkommen. Im schlimmsten Fall sind das mehrere Tausend Euro.

Die Verbraucherzentrale empfiehlt zudem, bei Reise in ein Land außerhalb der Eurozone schon vorher einen Teil des Geldes in Fremdwährung zu wechseln. So ist man auf Unvorhergesehenes vorbereitet.

Mehrere Zahlungsarten wählen

Grundsätzlich sollte man nie auf nur eine Zahlungsart setzen. Wer über Bargeld, Giro- und Kreditkarte verfügt, minimiert sein Risiko und behält trotzdem seine Flexibilität.

(mf)