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21/07/2018 16:36 CEST

DFB-Insider: Schon im November könnte Löw seinen Job los sein

Zum Siegen verdammt.

  • Nach dem WM-Fiasko hat Bundestrainer Joachim Löw dem DFB erste Ergebnisse seiner Fehleranalyse präsentiert. 
  • Trotzdem könnte er bei ausbleibendem Erfolg schon im November seinen Job los sein.

Nach dem historischen Ausscheiden der DFB-Elf bei der Weltmeisterschaft in Russland hat Bundestrainer Joachim Löw dem DFB-Präsidium erste Ergebnisse seiner detaillierten Fehleranalyse präsentiert.

Dem Präsidium also, das Löws Vertrag vor der WM bis 2022 verlängert und ihm nach dem Vorrunden-Aus schnell das Vertrauen ausgesprochen hatte. Doch dieses Vertrauen soll nur eine geringe Halbwertszeit haben. Denn Löw steht in der im September beginnenden Nations League gleich wieder unter Druck.

Die Nations League wurde vom europäischen Fußballverband Uefa gegründet und wird in der Saison 2018/19 zum ersten Mal ausgetragen. Das Format sieht verschiedene Divisions vor – womit auch Abstiege möglich sind.

Im Falle eines Abstiegs ist Löw “nicht mehr zu halten”

Gelingt der Start in dem neu gegründeten Länderspielformat nicht, könnte das Löw laut der “Süddeutschen Zeitung“ wohl doch den Job kosten. Der Bericht zitiert einen namentlich nicht genannte DFB-Insider, dass Löw im Falle eines Abstiegs “nicht mehr zu halten“ sei.

Und so ein Abstieg erscheint nicht ausgeschlossen. Das DFB-Team wurde in Division A der Nations League in eine Dreiergruppe mit Weltmeister Frankreich und der Niederlande gelost. Wer nach Hin- und Rückspiel Letzter ist, steigt in die Division B ab.

Das letzte dieser vier Spiele findet am 19. November statt, dann darf Löw nicht hinter den beiden Top-Nationen liegen. Denn laut “SZ”-Bericht ist man beim DFB der Meinung, dass nach dem WM-Aus ein zweiter Misserfolg “in so kurzer Zeit des Schlechten zu viel wäre“, wie der Insider der Zeitung verriet.