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23/06/2018 22:34 CEST | Aktualisiert 24/06/2018 12:43 CEST

Deutscher Sieg gegen Schweden: Hitzlsperger legt Finger in die Wunde

Und er hat recht.

Im Video oben: Nicht immer kommt seine Kritik gut an - als Hitzelsperger Özil kritisierte, platzte Oliver Bierhoff der Kragen.

Die Freude ist groß nach dem Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Schweden bei der WM in Russland. Jetzt sei alles möglich, frohlocken viele nach dem knappen 2:1.

ARD-Experte und Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger wollte da nicht einstimmen.

Ja, Spiel gewonnen, das sei natürlich schön, sagte er nach Abpfiff.

“Aber einige Spieler müssen sich noch richtig strecken, wenn das mit dem Finale klappen soll.”

Einige seien auch heute wieder weit unter ihren Möglichkeiten geblieben, fand Hitzlsperger.

Screenshot ARD
Wollte nicht so richtig mitjubeln – zurecht: TV-Experte Thomas Hitzlsperger

Auch die Nationalspieler geben sich kritisch

Und merkte weiter kritisch an: “Die Mannschaft hat nicht die Überzeugung, die sie schon mal hatte.”

Es stimmt ja auch: Der Sieg gegen Schweden war eng, in der fünften und letzten Minute der Nachspielzeit schoss Toni Kroos das zwar verdiente, aber dennoch glückliche Siegtor.

Wie knapp es war, zeigten auch kritische Statements von Thomas Müller und eben Kroos in Interviews nach dem Spiel.

Es ist (noch) alles drin, das stimmt.

Einigen wir uns einfach darauf, dass die deutsche Mannschaft noch besser spielen kann als bislang bei diesem Turnier. Und das ist doch eine Nachricht, die Hoffnung für den weiteren WM-Verlauf macht.

(ujo)