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22/09/2018 16:31 CEST | Aktualisiert 22/09/2018 16:31 CEST

Dee Snider - for the Love of Metal

Alter was geht denn hier ab?! Dass die Twisted Sister Legende Dee Snider ein grandioser Sänger ist, sollte allen klar sein. Aber was er hier auf for the Love of Metal aus dem Ärmel schüttelt kommt eher einer Naturgewallt gleich.

Mit jedem seiner mittlerweile 63 Jahren ist seine Stimme besser und druckvoller geworden. Gleich mit dem Opener, Lies are a Business, räumt Dee Snider alles aus dem Weg, was vor den Boxen nicht festgenagelt ist.

Produziert wurde diese brachiale Demonstration modernen Metals vom Hatebreed Frontman Jamey Jasta. Tatsächlich kommt es auf dem Album zu genau einer Ballade. Ausgerecht in einer Kombination, wo man alles erwartet, aber nicht das.

Aber das macht das Album eben aus, das unerwartete.

In „Dead Hearts“ säuselt sich Allysa White-Gluz von Arch Enemy durch das Lied, während Dee alles niedershoutet was wiederstand leisten möchte.

Das Album kommt wie ein Dampfhammer und einer Kampfansage daher. „Seht her, Dee Snider ist da und zeigt euch jetzt mal wo der Metal die Locken hat.

Hoffentlich nehmen sich noch anderen Bands ein Beispiel und lassen die leichte Staubschicht auf einigen Genres kräftig wackeln. Dee Snider hat sich weiterentwickelt und das Gewaltig, ohne jedoch seine Wurzeln vergessen zu haben, im Gegenteil, diese halten dieses Meisterwerk zusammen.

Dee darf man ruhig glauben, dass er an der Produktion teilnahm aus genau dem Grund, den der Name sagt.

Aus Liebe zum Metal.

Punkte 9,5 / 10

Ich mache es mir mit den nächsten Scheiben gemütlich die ich für euch kritisieren werden und ihr könnt bis dahin ja mal eure Meinung zu dem Album hier in den Kommentaren lassen.

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zuerst erschienen auf musikglut.de