NACHRICHTEN
28/03/2018 22:50 CEST | Aktualisiert 02/08/2018 08:48 CEST

Was sich zum 1. April 2018 ändert: Für (fast) jeden ist was dabei

Kein Aprilscherz.

  • Auch im April treten deutschlandweit neue Regelungen auf
  • Unter anderem sollen dann Pommes gesünder werden
  • Alle Änderungen seht ihr zusammengefasst im Video oben

Der April macht nicht nur, was er will. Er wird auch wieder einmal einige Änderungen mit sich bringen. 

► Es war bereits für den März diesen Jahres angekündigt, tritt aber nun zum 1. April wirklich ein: Ab dann könnenStreaming-Kunden ihre Abos auch im EU-Ausland nutzen.

Technische Probleme mussten die ursprüngliche Deadline nach hinten verschieben. Von nun an können Nutzer der Dienste wie Netflix, SkyGo, Spotify, Maxdome oder Amazon Prime bisher nur örtlich verfügbare Inhalte außerhalb ihrer Heimat in der EU streamen.

Aber: Kostenlose Angebote wie die Mediatheken von ARD und ZDF fallen nicht unter diese Regelung. 

Pommes werden gesünder – zumindestens ein wenig

► Der April hält auch Neuigkeiten für Fritten-Fans bereit. Ab dem 11. April müssen Hersteller eine EU-Verordnung zur Begrenzung des Acrylamidgehalts in Lebensmitteln einhalten, die bereits zum Dezember in Kraft getreten ist.

Ab dann sollen beispielsweise für Pommes nur noch Kartoffeln mit geringem Stärkegehalt verwendet werden und die Stärke aus Chips vor dem Frittieren herausgewaschen werden.

Für die Imbissbuden oder in Restaurants gelten weniger strenge Vorgaben als für die Industrie.

► Acrylamid wurde erstmals im Jahr 2002 in Lebensmitteln festgestellt. Im Tierversuch hat sich der Stoff als krebserregend erwiesen

Mehr Geld für Start-Ups 

► Wer gerne ein Unternehmen auf die Beine stellen möchte, könnte es ab April wesentlich einfacher haben. Denn Start-ups erhalten ab April besseren Zugang zu Wagniskapital.

Jungunternehmen in der Gründungsphase können dann bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einen Antrag auf einen Zuschuss aus dem ERP-Sondervermögen stellen. Insgesamt stehen 790 Millionen Euro zur Verfügung.

Bye-Bye, Blei 

Habt ihr an Silvester auch viele enttäuschte Gesichter am Essenstisch gesehen, weil das alternative Wachsgießen einfach nicht so gut wurde wie das traditionelle Formen von Figuren mit Blei

Leider müssen wir uns vom Bleigießen nun offiziell verabschieden. Zum 1. April tritt nämlich eine Chemikalienverordnung der Europäischen Union in Kraft.

Die legt eine Obergrenze des Bleigehalts bei Bleigießsets fest. 

► Die EU-Einschränkung kommt somit einem Verbot gleich.