WIRTSCHAFT
08/01/2018 15:33 CET | Aktualisiert 08/01/2018 16:18 CET

Erkelenz: Darum setzt sich Greenpeace für Erhalt einer Kirche ein

Immerather Dom soll am Montag abgerissen werden.

HENNING KAISER via Getty Images
Greenpeace fordert nach eigenen Angaben mit der Aktion einen schrittweisen sozialverträglichen Kohleausstieg bis 2030. 
  • Die Aktivisten protestieren gegen den Tagebau
  • RWE will diesen in der Region ausbauen – daher muss die Kirche abgerissen werden

Greenpeace-Aktivisten besetzen in Nordrhein-Westfalen eine frühere Kirche. Sie wollen damit gegen den Braunkohle-Abbau protestieren.

Der Ort ist derzeit symbolträchtig: Denn das imposante Gebäude soll für den Braunkohletagebau Garzweiler, der südlich von Mönchengladbach liegt, abgerissen werden.

RWE will den Immerather Dom abreißen 

Tagebaubetreiber RWE Power hatte angekündigt, am Vormittag mit den Abrissarbeiten an der früheren Kirche in Erkelenz-Immerath beginnen zu wollen. Das Gebäude ist ein Wahrzeichen in der Region und wird wegen seiner imposanten Erscheinung im Volksmund Immerather Dom genannt.

Greenpeace fordert nach eigenen Angaben mit der Aktion einen schrittweisen sozialverträglichen Kohleausstieg bis 2030.

► Außerdem fordert die Organisation einen Stopp der Abrissarbeiten, bis die kommende Bundesregierung über die künftige deutsche Energiepolitik entschieden habe.

Das frühere Kirchengebäude ist seit 2013 entwidmet und damit kein Gotteshaus mehr. Notwendig wird der Abriss nach Angaben von RWE Power wegen des nahenden Braunkohletagebaus Garzweiler.