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10/09/2018 14:08 CEST | Aktualisiert 10/09/2018 14:10 CEST

Daniel Küblböck: Seenotretter erklärt den Ablauf einer Rettung im Meer

Der 33-jährige Sänger gilt seit Sonntag als vermisst.

  • Seit Sonntag wird der 33-jährige Daniel Küblböck vermisst.
  • Er soll von dem Schiff “Aidaluna” ins offene Meer gesprungen sein. 
  • Oben im Video erklärt ein Seenotretter, wie ein Suchablauf im Meer abläuft – und wie realistisch es ist, Küblböck zu finden.

Der Sänger Daniel Küblböck gilt seit Sonntag als vermisst. Er war zuvor privat auf dem Kreuzfahrtschiff “Aidaluna” auf dem Weg von Hamburg nach New York. 

Es wird angenommen, dass der 33-Jährige über Bord gesprungen ist. Ein Küstenwachen-Boot und mehrere Hubschrauber sollen derzeit nach dem 33-Jährigen suchen. 

Oben im Video erklärt der Seenotretter Christian Stipeldey von der Deutschen Gesellschaft zu Rettung Schiffsbrüchiger (DGzRS) den Ablauf einer Rettung auf hoher See. 

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Hoffnungen und Gefahren bei Seenotrettung

Die Rettung von einer über Bord gegangenen Person hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Zunächst spielt der Aufenthaltsort des Schiffes eine große Rolle.

► Je näher sich das Schiff an der Küste befindet, umso schneller können weitere Schiffe und Boote bei der Suche hinzugezogen werden. 

► Aber auch das persönliche Befinden der über Bord gegangenen Person ist wichtig.

Körperliche Kraft und Energie sowie das psychische Durchhaltevermögen der Person sind ein wichtiger Faktor. 

Laut Stipeldey stirbt bei Seenotrettern die Hoffnung zuletzt. Er sagt, dass die Seenotleitung eine Suche erst dann beenden würde, wenn es für die vermisste Person keinerlei Überlebenschancen mehr gäbe.

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(nmi)