NACHRICHTEN
18/09/2018 17:20 CEST

Küblböck: Passagierin berichtet von Gespräch mit dem Sänger und privatem Geständnis

Er berichtete von seiner begonnenen Geschlechtsumwandlung.

  • Das Schiff, auf dem Daniel Küblböck verschwand, ist am Samstag in New York angekommen.
  • Nun melden sich einige Passagiere zu Wort und berichten über persönliche Gespräche mit dem Sänger.
  • Oben im Video: Das sind die letzten Bilder vor Küblböcks Verschwinden.

Mehr als eine Woche ist nun vergangen, seitdem Sänger und Schauspieler Daniel Küblböck während einer Kreuzfahrt vor der Küste Kanadas von Bord ging.

Bis jetzt fehlt jede Spur von Küblböck, die Chancen, den Entertainer noch lebend zu finden, sind kaum noch existent. Das Schiff, mit dem Küblböck unterwegs war, hat am Samstag in New York sein Ziel erreicht.

“Wir mutmaßten, dass er vielleicht zum Showteam gehört”

Immer mehr Passagiere berichten seitdem über die Ereignisse, die sie an Bord der “Aidaluna” erlebt haben. Eine 59-jährige Passagierin aus Meschede soll sich laut der Westfälischen Rundschau an Bord länger mit Küblböck unterhalten haben:

“Er fiel einfach auf und wir mutmaßten zunächst, dass er vielleicht zum Showteam gehört oder eine Dokumentation dreht.”

Die 59-Jährige berichtet, Küblböck sei ruhig und freundlich gewesen und habe sich mit dem Namen Lana vorgestellt. Nachts soll er hingegen in seiner Kabine gesungen, geschrien und randaliert haben.

Er berichtete über seine begonnene Geschlechtsumwandlung 

In den sozialen Netzwerken veröffentlichte der Sänger einige Bilder, die ihn als Frau zeigen. Auch in einem Gespräch mit dem Leiter seiner Schauspielschule soll Küblböck eine Wandlung zur Frau angekündigt haben.

Eine solche Veränderung bestätigte auch die 59-jährige Passagierin. Demnach habe Küblböck der Meschederin von seiner angeblich bereits begonnenen Geschlechtsumwandlung erzählt.

Das Schiff soll bei der Ankunft in New York von Journalisten belagert worden seien. Der Kapitän habe die Passagiere gebeten, nicht mit den Reportern zu sprechen – doch einige folgten seinem Aufruf ganz offensichtlich nicht.  

(mf)