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24/06/2018 23:25 CEST | Aktualisiert 24/06/2018 23:25 CEST

Compliance stärkt Vertrauen in Banken - Digitalisierung unterstützt Flexibilität von Finanzinstituten

Das Thema „regulatorische Compliance“ hat nach wie vor oberste Priorität im Bankwesen. Ebenso wichtig für diese Branche sind die entsprechenden Technologien, um optimal vorbereitet auf geänderte Anforderungen reagieren zu können. Seit der Finanzkrise vor einem Jahrzehnt bereiten mögliche Compliance-Risiken den Bankern die größten Herausforderungen. Compliance bleibt auch im Jahr 2018 ein hochaktuelles und wichtiges Thema für alle. Der Druck ist enorm. Banken, die sich proaktiv der Compliance widmen, haben die Möglichkeit, sich im hart umkämpften Wettbewerbsumfeld abzuheben und sich so als Vorreiter in puncto Compliance zu positionieren.

Mehr Digitalisierung durch neue Regularien in der Eurozone

In diesem Jahr werden weitere Regulationen und Verordnungen, wie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU und die zweite Payment Systems Directive (PSD2), zu einem erneuten Paradigmenwechsel führen. Denn im Rahmen der PSD2 dürfen zukünftig auch Nicht-Banken auf Kundendaten zugreifen. Branchenexperten gehen davon aus, dass die Zahlungsbranche dadurch revolutioniert wird, da damit das Monopol der Banken an den Kundendaten durchbrochen wird. Kunden erfahren so, welchen Wert ihre Daten überhaupt haben. Sie können vielleicht auch besser nachvollziehen, weshalb Banken Zugriffsrecht auf diese Daten haben, aber sind sie sich auch über ihr Recht bewusst, ihre eigenen Daten zu verwalten? Dass sie spürbare Vorteile erwarten, steht außer Zweifel.

Welche Strategie sollte eine Bank 2018 am besten verfolgen? Zuerst sollten die Daten digitalisiert und anschließend die entsprechenden Informationen aus den verschiedenen Systemen extrahiert und analysiert werden. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass klar formulierte Berechtigungen vorhanden sind.

Im Jahr 2018 und in den darauffolgenden Jahren können Banken Plattformtechnologien einsetzen und alle digitalen Vorkehrungen treffen, um einen besseren Einblick in Daten über alle Geschäftsbereiche hinweg zu erzielen und auf diese Weise die Einhaltung der neuen Standards zu gewährleisten.

Compliance als Wettbewerbsvorteil

Letzten Endes dienen Regulationen dazu, Stabilität, Sicherheit und Vertrauen zu bewahren. Was wäre, wenn Banken ihre Resonanz auf solche Regulationen vereinfachen und Strafen für die Nicht-Einhaltung von Compliance-Vorschriften mildern könnten? Und stattdessen diese finanziellen Mittel an anderer Stelle einsetzen würden, wie zum Beispiel für die Verwaltung von Geschäftsprozessen oder die Implementierung von digitaler Technologie im Unternehmen?

Um das Risiko der Nichteinhaltung in allen regulatorischen Bereichen zu reduzieren, entscheiden sich Institutionen für integrierte Technologieplattformen, mit denen es möglich ist, die Einhaltung von mehreren Regulationen effizient und effektiv zu gewährleisten. Führende Banken können alle ihre Compliance-Prozesse entsprechend transformieren, um auf diese Weise zukünftigen Anforderungen immer einen Schritt voraus zu sein. Außerdem können Banken durch einen proaktiven Ansatz und die Integration von Compliance-Anforderungen in Geschäftsprozesse ihre operative Agilität und Kundenorientierung optimieren sowie Risiken effektiver verwalten.