POLITIK
07/11/2018 07:19 CET

CNN kommentiert Midterms – alle achten nur auf den Mann im Hintergrund

“John King ist der Geist der CNN-Wahlberichterstattung-"

Screenshot
John King, der Mann im Hintergrund bei CNN. 
  • John King ist der Experte für die Wahlergebnisse beim US-Sender CNN. 
  • Häufig ist er im Hintergrund zu sehen – und zieht damit alle Aufmerksamkeit auf sich.

Wahlnächte sind hektische Nächte. Vor allem in den USA, wenn es gilt die Ergebnisse von hunderten von Wahlduellen zu verkünden. 

Beim US-Sender CNN steht dann vor allem ein Mann im Fokus: John King, der Experte mit den Zahlen. Auf einer interaktiven Karte zeigt er, welche Ergebnisse sich in den einzelnen Wahlbezirken abzeichnen und was das für die gesamte Wahl bedeutet. 

Insgesamt aber dauert der Einsatz von King immer nur kurz, viel Zeit verbringt der Journalist im Hintergrund, bei seiner Karte. Zu sehen ist er aber dennoch häufig auf den Bildschirmen, wie er am Rand des Studios steht.

Bei den Kongresswahlen wurde King so zum heimlichen Star auf Twitter. Unzählige Zuschauer bezogen sich in Tweets auf den Journalisten und sein Treiben hinter den Moderatoren.  

Der Midterms-Mann im Hintergrund 

► “John King in der stillen Ecke”, schrieb ein Nutzer etwa. 

► “John King ist der ‘Spuk im Hill House’-Geist der CNN-Wahlberichterstattung”, witzelte eine andere Nutzerin. 

► Die Journalistin Alison Mah nahm gleich eine ganze Szene mit King auf und schrieb dazu: Ihr liebster Moment der CNN-Berichterstattung sei, wenn King im Hintergrund auf seiner interaktiven Karte herumspiele. 

John King – erwischt mit dem Handy in der Hand

► Auch der Journalist Glen MCGregor bezeichnete den “einsamen John King” mit seinem “Riesen-iPad” als einen seiner TV-Lieblingsmomente am Dienstag. 

► “Beweis, dass John King jetzt offiziell Teil des CNN-Studios ist”, schrieb ein Nutzer. 

► Ein Nutzer erwischte King auch mit seinem Handy in der Hand. “John King ist wie ich auf Parties”, kommentierte er. 

Der beste Witz zu John King: “Jesus!”

► Die Autorin Anna Donahue teilte ein Bild einer Katze auf einem Esstisch und kommentierte: “Ich will, das John King dieses Bild auf seiner magischen Tafel malt.”

► Donahue widmete sich King noch in einem weiteren Tweet. Sie dachte sich einen Dialog zwischen dem Journalisten und seinem Kollegen Wolf Blitzer aus. 

Wolf Blitzer: “Gut, wie sieht es jetzt aus?”

John King: ”Nun Wolf, wenn man aus diesem Bezirk herauszoomt – das ist Florida – und wenn man noch mehr herauszoomt und einfach weiter zoomt, dann sieht man, dass wir nur ein schwimmender Felsen im Weltraum sind. Und im Weltraum kann niemand deine Stimmen zählen.”

Wolf Blitzer: “Jesus!”

► Der Chef des Washington-Büros der “Berliner Zeitung” Karl Doemens lobte King für sein Wissen. “Bei jeder US-Wahl dieselbe Frage: Ist John King wirklich nur einer oder viele? Unfassbar, was der Mann zu jedem einzelnen Wahlbezirk weiß.”

(jg)