LIFESTYLE
13/03/2018 13:09 CET

Chinese glaubt, Hundewelpen großzuziehen – doch es ist ein anderes Tier

Es steht auf zwei Beinen und wiegt über 40 Kilo.

Lijiang Du Ben
Das Jungtier.
  • Ein Chinese hat ein Tier bei sich aufgenommen, das er für einen Hund hielt
  • Dann stellt sich heraus: Es war ein Kragenbär

Es gibt Geschichten, die lassen einen am gesunden Menschenverstand zweifeln. Dieser Fall ist so einer. Ein chinesischer Dorfbewohner soll im Glauben, einen herumstreunenden Hund zu adoptieren, einen Kragenbären großgezogen haben.

Über den Fall, der bereits vor einiger Zeit in chinesischen Medien für Aufregung sorgte, berichtet nun die britische Boulevardzeitung “Daily Mail”.

Yang, so der Nachname des Chinesen aus Yunnan im Südwesten des Landes, habe das Tier demnach im April 2015 im Wald gefunden. Erst sechs Monate später soll sein Vater ihn gewarnt haben: Der vermeintliche Hund zeige Merkmale eines Bären. 

Und: Han Han, so nannte Yang das Tier, wuchs und wuchs. Bilder, die der “Daily Mail” vorliegen, zeigen den mannsgroßen Kragenbären in einem Käfig.

“Wie mein eigenes Kind”

Der lokalen Zeitung “Lijiang Du Ben” zeigte der Tierhalter ein Foto des Bärenjungen, den er im April aufgenommen hatte (siehe oben). Eine gewisse Ähnlichkeit zu einem Hund lässt sich sicher nicht abstreiten.

Doch spätestens nach einiger Zeit hätte Yang sein Fehler auffallen müssen. Denn der Bär begann schnell, auf zwei Beinen zu gehen, berichtet die Zeitung.

Nun, etwa drei Jahre später, soll der Bär bereits 1,67 Meter groß und fast 40 Kilogramm schwer sein. 

Für Yang nimmt die Geschichte kein gutes Ende. Wie die “Daily Mail” berichtet, hat die Polizei Wind von dem seltenen und bedrohten Tier im Hause des Dorfbewohners bekommen und den Bären konfisziert.

Yang gab sich demnach traurig: “Ich habe ihn wie mein eigenes Kind großgezogen.” 

(ll)