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09/07/2018 14:50 CEST | Aktualisiert 09/07/2018 15:32 CEST

CDU-Ministerpräsident Laschet stellt sich hinter Özil – attackiert DFB

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dpa
Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen: Armin Laschet (CDU).

► Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat in der Debatte um Nationalspieler Mesut Özil den Deutschen Fußball-Bund (DFB) scharf kritisiert.

► Der CDU-Politiker twitterte: “Auf die Idee, dass ein Foto mit Erdogan an der Niederlage gegen den Fußball-Giganten Südkorea Schuld sein soll, können auch nur DFB-Funktionäre nach drei Wochen Nachdenken kommen.”

► Weit nach dem überraschenden Vorrunden-Aus der deutschen Nationalmannschaft hatten deren Teammanager Oliver Bierhoff und DFB-Präsident Reinhard Grindel Özil attackiert. Sie geben dem Spieler – wie auch viele Rechte und Konservative – die Schuld am vorzeitigem Ende der WM für Deutschland.

 Darum ist die Kritik von Laschet am DFB wichtig:

Angesichts der gerade im Südkorea-Spiel überdurchschnittlich guten sportlichen Leistung ist die Kritik an Özil vielfach übertrieben. Darüber hinaus ist sie – wie bei Teilen der AfD – oftmals fremdenfeindlich und rassistisch motiviert. 

Allein die türkischen Wurzeln des Arsenal-Stars scheinen in der derzeitigen Debatte ein Rolle zu spielen. Wohlgemerkt: Knapp zwei Monate nach dem Treffen mit dem autokratischen türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan.

(jkl)