ENTERTAINMENT
18/12/2018 13:53 CET

Boris Becker spricht über Trennung mit Lilly: "Habe noch nie so intensiv geliebt"

"Es war für mich als Vater extrem schwierig, da zu vermitteln."

ullstein bild via Getty Images
Boris Becker mit seiner Exfrau Lilly.
  • Tennisstar Boris Becker hat im Mai 2018 seine Trennung zu seiner zweiten Ehefrau Lilly Becker bekannt gegeben.
  • In einem exklusiven Interview hat er nun über das Ehe-Aus gesprochen.

Im Mai diesen Jahres haben Boris Becker und Lilly Becker nach neun Jahren Ehe ihre Trennung bekannt gegeben. Das Paar hatte sich im Jahr 2005 in Miami kennengelernt und im Jahr 2010 den gemeinsamen Sohn Amadeus bekommen.

In einem exklusiven Interview mit der “Bunte” bezog der Tennisprofi erstmals ausführlich Stellung zur Trennung von Lilly Becker.

Auf die Frage, was Boris Becker besonders an seiner Ehe mit Lilly fand, meinte der 51-Jährige:

Ich habe vielleicht noch nie so leidenschaftlich und so intensiv geliebt wie mit ihr. Ich wusste gar nicht, dass ich das kann. Ich will von der Ehe mit Barbara nichts wegnehmen, wir waren alle ein paar Jahre jünger, es war auch toll. Lilly ist eine sehr schöne, emotionale, leidenschaftliche Vollblutfrau mit all ihren Stärken und Schwächen. (...) Ich möchte keinen Tag missen.”

Boris Becker: “Ihre und meine Lebensanschauung, unsere Prioritäten haben irgendwann nicht mehr zusammengepasst”

Auch wenn der Tennisprofi von Lilly Becker schwärmt, so sei es oft nicht leicht gewesen. Gerade das Verhältnis von Lilly zu Boris großen Söhnen Noah und Elias sei “nicht immer spannungsfrei” gewesen.

Weiter sagte er:

 “Auch mit Anna kam Lilly nicht zurecht. Es war für mich als Vater extrem schwierig, da zu vermitteln. (...) Ihre und meine Lebensanschauung, unsere Prioritäten haben irgendwann nicht mehr zusammengepasst. (...) Anfangs war das reizvoll, irgendwann hat man den anderen nicht mehr verstanden und das macht es unmöglich, zusammenzubleiben. (...) Das war bei uns der Hauptgrund, warum wir uns getrennt haben.”

Trotz aller Probleme sieht Boris Becker seine beiden Ehen als nicht gescheitert an:

“Ich finde nicht, dass wir gescheitert sind. Das muss man erst mal schaffen. Klar hatte auch ich mit 25 die Idealvorstellung, bis ans Lebensende mit derselben Frau zusammenzubleiben. Aber das Leben kam dazwischen. Ich möchte die Zeit auf keinen Fall missen.“

(jr)