WIRTSCHAFT
20/04/2018 10:31 CEST | Aktualisiert 20/04/2018 11:21 CEST

Berlins Bürgermeister will solidarisches Grundeinkommen testen

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Michele Tantussi via Getty Images
Michael Müller (SPD) will das solidarische Grundeinkommen offenbar in der Hauptstadt ausprobieren

► Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) will das solidarische Grundeinkommen offenbar in der Hauptstadt ausprobieren. Das geht  aus einem Gespräch mit der “Berliner Zeitung” hervor.

► “Da bin ich derzeit in Gesprächen mit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD), inwieweit es finanziell vom Bund Unterstützung für ein solches Pilotprojekt geben könnte”, sagte Müller demnach der Zeitung.

► Unklar sei, wie viele Menschen an dem Versuch teilnehmen könnten.

Darum geht es beim solidarischen Grundeinkommen:

Müller hatte ein solidarisches Grundeinkommen von 1200 Euro im Monat für Menschen vorgeschlagen, die zu einer gemeinnützigen, sozialversicherungspflichtigen Arbeit in kommunalen Unternehmen bereit sind und bislang Hartz IV bekommen.

So sollen Langzeitarbeitslose eine Perspektive bekommen und mehr Geld. Außerdem würden so vielleicht Jobs besetzt, die sonst keiner haben will – oder die bislang nicht bezahlt werden.

Das müsst ihr noch über das Grundeinkommen wissen:

Die von Müller angestoßene Diskussion über ein solidarisches Grundeinkommen greift nach Ansicht von Juso-Chef Kevin Kühnert zu kurz.

“Die Debatte darf nicht beim Grundeinkommen stehenbleiben”, sagte Kühnert am Dienstag bei einer Diskussionsrunde mit Müller in Berlin. 

Mit Material von dpa