WIRTSCHAFT
04/10/2018 10:37 CEST | Aktualisiert 04/10/2018 11:13 CEST

Berlin testet "Solidarisches Grundeinkommen" für Arbeitslose

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AFP Contributor via Getty Images
Ein Jobcenter in Düsseldorf.

Der Berliner Senat will im kommenden Jahr das “Solidarische Grundeinkommen” als Alternative zu Hartz IV starten. Darüber besteht laut einem Bericht des rbb seit Donnerstag Klarheit.

► Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hatte das Grundeinkommen vor rund einem Jahr in die Debatte eingebracht. Bezieher von Arbeitslosengeld I sollen durch das Konzept von der Langzeitarbeitslosigkeit gerettet werden.

► Statt in Hartz IV abzurutschen, will Berlin ihnen in Zukunft ein “solidarisches Grundeinkommen” bieten, das sich am Landesmindestlohn orientiert. Der soll auf 10,50 Euro angehoben werden. 

Was das “Solidarische Grundeinkommen” ausmacht:

Anders als beim Bedingungslosen Grundeinkommen gibt es das Solidarische Grundeinkommen nur gegen Gegenleistung. Dazu sollen Stellen in bestimmten Tätigungsfeldern geschaffen werden.

Laut “Berliner Zeitung” etwa: Begleitservice bei der S- und U-Bahn, Integrationslotsen, die Unterstützung älterer Menschen, Assistenz-Tätigkeiten in Kitas und Schulhorten, Concierge-Dienste bei landeseigenen Wohnungsgesellschaften und Kiez-Guides für Touristen.

1000 solcher geförderter Arbeitsplätze sollen entstehen. Ob das reicht, ist fraglich.