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20/07/2018 15:06 CEST | Aktualisiert 20/07/2018 23:15 CEST

Gewalttat in Lübeck: Mehrere Verletzte in einem Bus

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dpa
Einsatzkräfte stehen vor einem Bus (halb verdeckt) im Lübecker Stadtteil Kücknitz.

► In Lübeck sind mehrere Menschen in einem Bus bei einer Gewalttat verletzt worden. Das berichteten zuerst die “Lübecker Nachrichten”. Nach bisherigen Erkenntnissen sind mindestens zehn Menschen verletzt worden.

► Die Landespolizei Schleswig-Holstein bestätigte auf Twitter, dass es mehrere Verletzte gibt. Niemand wurde bei dem Angriff getötet, wie es zunächst in den Medien hieß. 

► Der Tatverdächtige konnte überwältigt und in Polizeigewahrsam genommen werden. Ob es sich bei der Tatwaffe um ein Messer oder ein Werkzeug handelte, ist noch unklar.

Was wir über den Tatverdächtigen wissen: 

► Die Polizei hat folgende Angaben über die Identität des Mannes gemacht: Es handele sich um einen 34-jährigen Deutschen iranischer Herkunft mit Wohnsitz in Lübeck. 

► Es lägen aktuell keine Hinweise auf eine politische Radikalisierung des Mannes und auch keine Anzeichen auf einen terroristischen Hintergrund vor. 

► Im Rucksack des Mannes fand die Polizei Brandbeschleuniger. 

Was über die Attacke berichtet wird: 

Die Polizei schildert den Ablauf des Angriffs: Kurz vor 14 Uhr habe ein Mann in einem vollbesetzten Bus Insassen mit einem Messer angegriffen und einige von ihnen verletzt. 

Laut den “Lübecker Nachrichten” habe der Fahrer den Bus sofort gestoppt und geistesgegenwärtig die Türen geöffnet haben. So konnten Passagiere flüchten. 

► Ein Augenzeuge berichtet der Nachrichtenseite: “Die Passagiere sprangen aus dem Bus und schrieen. Es war furchtbar. Dann wurden die Verletzte abtransportiert. Der Täter hatte ein Küchenmesser.”

+++ Dieser Artikel wird laufend aktualisiert +++

Mit Material der dpa.