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31/08/2018 12:29 CEST | Aktualisiert 31/08/2018 13:01 CEST

Bericht: Verdächtiger Iraker in Chemnitz legte in Deutschland gefälschte Papiere vor

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Hannibal Hanschke / Reuters
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey am Tatort.

► Der Hauptverdächtige der tödlichen Messerattacke von Chemnitz, Yousif A., soll in seinem Asylverfahren in Deutschland gefälschte Dokumente vorgelegt haben. Das berichtet “Spiegel Online”.

► Demnach habe eine Untersuchung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) die Fälschungen festgestellt.

► Deutschland war für das Asylverfahren zuständig, weil die Behörde die Frist zur Zurückweisung des Irakers verstreichen ließ. Der sei 2015 über die Balkanroute nach Deutschland eingereist.

► Zweimal wurde der Tatverdächtige laut “Spiegel Online” zu seinen Fluchtgründen befragt, diese seien als unglaubwürdig eingestuft worden. Aber: Wohl erst drei Tage nach der mutmaßlichen Tat lehnte das Bamf den Antrag endgültig ab.

► Die “Bild” hatte zuvor berichtet: Den ersten Antrag habe das Bamf im März 2017 als unzulässig abgelehnt. Rechtsmittel gegen diese Entscheidung seien aber erfolgreich gewesen, weshalb es ein neues Verfahren gab.