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29/12/2017 08:05 CET | Aktualisiert 29/12/2017 14:10 CET

Boris Becker verscherbelte Wimbledon-Schläger – offenbar eine Fälschung

Bei "Bares für Rares" bekam er 10.000 Euro für das Stück.

ZDF
Becker pries einen Schläger an – und verkaufte offenbar einen anderen.
  • Boris Becker hat im Juni bei “Bares für Rares” einen Original-Wimbledon-Schläger verkauft
  • Allerdings übergab er dem Käufer offenbar einen Nachbau

Jetzt wird es richtig peinlich für Boris Becker. Der ehemalige Tennis-Star, geplagt von der eigenen Pleite, sieht sich nun plötzlich auch noch Betrugs-Vorwürfen ausgesetzt.

Der Grund: Sein Wimbledon-Tennisschläger, den er im Sommer in der Trödel-Show “Bares für Rares” vor den Augen des deutschen Fernsehpublikums verscherbelte, soll eine Fälschung sein.

Oder eher: Der Schläger, den Becker dem Meistbietenden überreichte. Antiquitäten-Händler Julian Schmitz-Avila kaufte das Sammlerstück, mit dem Becker 1999 sein letztes Wimbledon-Match gespielt hatte, im Juni für 10.000 Euro.

Mehr zum Thema: Warum Deutschland einen Star wie Boris Becker nie verdient hatte

Den Erlös wollte Becker spenden. 

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Becker in der Trödel-Show.

 Becker-Anwalt spricht von Verwechslung

Eigentlich ein herausragender Deal. Immerhin hatte Becker sich das Doppelte erhofft. Doch wie die “Bild” unter Berufung auf ein Schreiben der “Bares für Rares”-Produktionsfirma berichtet, habe der Tennis-Spieler dann einen Nachbau übergeben.

“Es sieht leider ziemlich klar danach aus, dass in unserer Sendung nicht der Schläger verkauft wurde, der versprochen und in der Show besprochen wurde”, heißt es laut “Bild” in der Stellungnahme der Produktionsfirma.

Boris Beckers Anwalt Christian Moser spricht von einer Verwechslung. “Tatsächlich wurde zunächst versehentlich der falsche Schläger übergeben, der jedoch absolut baugleich mit dem Schläger aus 1999 ist”, sagte er der “Bild”.

Auch Boris Becker reagierte mittlerweile auf die Vorwürfe: