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08/04/2018 09:44 CEST | Aktualisiert 08/04/2018 12:17 CEST

Bauarbeiter reißt Uni-Wand ein und findet Foto, das Rätsel aufgibt

Das Bild hing in der Wand und war ihm direkt zugewandt.

  • An einer geschichtsträchtigen Privatuniversität im US-Bundesstaat Washington sind Renovierungsarbeiten durchgeführt worden
  • Dabei fand ein Bauarbeiter ein Bild, das auch den Experten der Universität nun Rätsel aufgibt
  • Im Video oben: Dieses alte Familienfoto enthält ein gruseliges Detail

An der Gonzaga Universität im US-Bundesstaat Washington hat ein Bauarbeiter bei Renovierungsarbeiten eine mysteriöse Entdeckung gemacht. Darüber berichtet die lokale Wochenzeitung “Gonzaga Bulletin”. 

Demnach sei der Arbeiter Larson Larson gerade dabei gewesen, eine Wand zu bearbeiten, da die Errichtung eines muslimischen Gebetszimmers geplant war.

Als er den Putz der Wand entfernte, flatterte ihm aus der Mauer ein altes Foto entgegen. Das Bild flog ihm nach eigenen Aussagen direkt vor die Füße. 

 

Mason Montgomery
Das mysteriöse Foto

Übernatürliche Kraft

Der Mann auf dem Bild scheint einen Fes zu tragen, eine Kopfbedeckung, die man für gewöhnlich im Nahen Osten oder dem östlichen Mittelmeerraum vorfindet.

Ein sehr seltsamer Zufall, wie Larson der Nachrichtenseite “Gonzaga Bulletin” erzählt: “Ich meine, ich baue gerade diesen Gebetsraum, und dann finde ich ausgerechnet ein Bild von einem Mann, der aussieht, als käme er genau aus dieser Region.”

Auch persönlich habe Larson eine Verbindung zu der nahöstlichen Tracht. Er sei für die Navy in Ägypten und Libyen stationiert gewesen, erklärte der Finder der Zeitung.

Larson sagte weiter, dass er sich sicher sei, eine übernatürliche Kraft hätte hier ihre Finger im Spiel gehabt. 

Auch Stephanie Plowman, Bibliothekarin an der Gonzaga Universität, konnte keine weltliche Erklärung für die Herkunft des Fotos finden. Sie datierte das Bild ungefähr auf das Jahr 1940 und erklärte, dass sie nicht glaubt, die Person auf dem Bild hätte irgendetwas mit der Universität zu tun. 

Eventuell ein Freimaurer

Eine weitere Expertin der Universität, Kathleen Allen, glaubt, es könnte sich aufgrund der Kopfbedeckung um einen Freimaurer handeln, obwohl deren Fes-Hüte für gewöhnlich Stickereien aufgewiesen haben. 

Die Räumlichkeiten, in denen der Gebetsraum entstehen soll, waren vor einigen Jahrzehnten noch von Jesuiten bewohnt gewesen. Es könnte daher sein, dass es sich bei dem Mann auf dem Bild tatsächlich um einen Freund oder Verwandten der früheren Bewohner handelt. 

Larson, der Entdecker des Fotos, beharrt allerdings auf seiner Auslegung des Fundes. “Ich habe keine Ahnung, wie das Bild in die Wand kam. Aber ich weiß, dass es überall in dieser Universität spukt.”