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01/06/2018 09:43 CEST | Aktualisiert 01/06/2018 11:56 CEST

“Bares für Rares”: 25.000 Euro für WM-Medaille – Händler sind fassungslos

Wenn die Medaille Lothar Matthäus gehört hätte, wäre sie sogar 100.000 Euro wert.

  • Bei “Bares für Rares” ist Teilnehmer Fabian Fuhrmann mit einer WM-Medaille von 1990 zu Horst Lichter gekommen.
  • Der Experte war begeistert und nannte eine Rekordsumme von 25.000 Euro.
  • Im Video oben: Händler Fabian Kahl verrät 3-Punkte-Plan – So ergattert ihr ein Trödel-Schnäppchen.

In der “Bares für Rares”-Abendausgabe in einem Schloss hat Moderator Horst Lichter erneut den roten Teppich für Raritätenbesitzer ausgepackt: Den nutzte auch Kandidat Fabian Fuhrmann und kam mit einer besonders seltenen Antiquität.

► Er erschien nämlich mit einer Goldmedaille von der Fußballweltmeisterschaft in Italien aus dem Jahr 1990. In dem Jahr siegte Deutschland im Finale gegen Argentinien und wurde Weltmeister.

Fabian Fuhrmann hat die Goldmedaille ersteigert

Der 28-Jährige hatte die Goldmedaille in einem deutschen Auktionshaus für knapp 7500 Euro ersteigert und wollte sie nun bei den Händlern verkaufen.

Experte Sven Deutschmanek war begeistert und erzählte: ”Bei diesem Stück handelt es sich um eine von 32 ganz besonders angefertigten Medaillen, die Spielern, dem Trainer und einigen DFB-Funktionären verliehen wurden. Diese Medaille ist ein einmaliges und absolut wertvolles Stück.”

Experte Sven Deutschmanek nennt Rekordsumme

Wie wertvoll sollte sich nun zeigen. Deutschmanek nannte nämlich eine Rekordsumme von 25.000 Euro. Lichter und Fuhrmann waren platt. Es kam aber noch besser: Der Experte erklärte, es sei schade, dass man nicht ausfindig machen könnte, an wen die Medaille ging.

► Bei einem Funktionär läge der Betrag bei 25.000 Euro. Sollte die Medaille aber einem Spieler wie Lothar Matthäus gehört haben, läge der Wert sogar bei 100.000 Euro.

Händler sind entsetzt über die Experten-Expertise

Voller Vorfreude über die Verhandlungsgespräche ging Fuhrmann zu den Händlern. Doch dort kam es ganz anders.

Die Händler gaben sich sichtlich begeistert von der Gold-Medaille und boten sich gegenseitig hoch. Allerdings nur bis zu einem maximalen Betrag von 12.000 Euro.

► Für den 28-jährigen Fabian Fuhrmann eine Enttäuschung: “Nachdem ich vom Experten weiß, wie viel die Medaille wert ist, kann ich das Geschäft nicht eingehen.”

Auch die Händler reagierten fassungslos, als sie den Schätz-Betrag von Fuhrmann erfuhren. Für den Händler Wolfgang Pauritsch sei der Schätzungspreis viel zu hoch angesetzt.

Deshalb nahm Fuhrmann die Gold-Medaille wieder mit nach Hause – und die Händler gingen leer aus.

(lm)