ELTERN
15/05/2018 12:09 CEST

Colorado: Bär attackiert Tochter – dann wird ihre Mutter zur Heldin

Die 5-Jährige musste sofort ins Krankenhaus.

RedChivo via Getty Images
Im US-Bundesstaat Colorado leben rund 20.000 Bären.
  • Im US-Bundesstaat Colorado hat ein Braunbär ein fünfjähriges Mädchen schwer verletzt.
  • Die Mutter vertrieb das Tier mit lauten Schreien und brachte das Kind ins Krankenhaus.

Es ist der Albtraum einer jeden Mutter: von den Angstschreien der eigenen Tochter geweckt zu werden. So ging es jetzt einer Mutter im US-Bundesstaat Colorado.

► Statt am Muttertag mit Blumen und einer schönen Karte geweckt zu werden, musste sie am letzten Sonntag ihre Tochter gegen einen Braunbären verteidigen. Das die britische Tageszeitung “The Telegraph”.

Gegen 2:30 Uhr in der Nacht auf Sonntag, habe die Mutter die Schreie ihrer Tochter gehört und sei hinausgerannt, wo ihr Kind gerade von einem Bär attackiert worden sei. Scheinbar habe das Mädchen Geräusche gehört und sei hinausgegangen, um nach ihrem Hund zu sehen. 

Dann sei die Mutter hinausgerannt und habe den Bären mit lauten Schreien vertrieben. 

Wunden mit 77 Stichen genäht

Das Mädchen hatte Glück im Unglück. Bei dem Angriff wurden keine Organe oder Knochen verletzt. 

Ärzte des örtlichen Krankenhaus St Mary’s Medical Centre nähten die Wunden mit 77 äußeren und “noch vielen weiteren inneren Stichen”, wie Charles Breaux, der behandelnde Kinderchirurg, gegenüber “The Telegraph” sagte.

► Ohne das beherzte Eingreifen der Eltern wäre die Tochter wahrscheinlich nicht so glimpflich davon gekommen.

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Die Mutter habe Ruhe bewahrt, der Vater rief anschließend den Notruf und sagte sachlich: “Ihr fehlt nur ein Stück aus ihrem Rücken und ein paar kleinere Stellen am Bein.”

In Colorado kommt es immer wieder zu Bärensichtungen

Später habe die Polizei den Bär, der noch für eine weitere Attacke am selben Tag verantwortlich sei, gefunden und ihn getötet.

► In Colorado kommt es immer wieder zu Bärensichtungen und Angriffen, da in dem Bundesstaat rund 20.000 Bären beheimatet sind.

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Die meiste Zeit bleiben sie Wohngebieten jedoch fern. Die örtliche Polizei geht davon aus, dass der betroffene Bär in der Nähe überwintert hat und sich daran gewöhnte, in der Gegend einfach an Nahrung zu kommen.

(ks)