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29/11/2018 18:09 CET

Baden-Württemberg: Mann bietet Geld für das Töten eines Hundes

Beschwerdeschreiben verrieten den Mann.

rudolfgeiger via Getty Images
Ein Mann rief zum Töten eines Hundes auf. 
  • Ein Mann in Baden-Württemberg hat Flugblätter verteilt, in denen er zum Töten eines Hundes aufrief. 
  • Er fühlte sich offenbar vom Bellen des Tieres gestört. 

Grausame Flugblätter haben die Polizei in Karlsbad bei Karlsruhe beschäftigt. 

Ein Mann hatte die Zettel vor zwei Monaten ausgeteilt. Er rief dabei zum Töten eines Hundes auf und bot eine Belohnung von 1000 Euro an. 

Der Grund dafür: Der Mann fühlte sich durch den bellenden Hund in seiner Nachtruhe gestört. 

Den 48-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verleumdung und wegen öffentlicher Aufforderung zu einer Straftat.

Wie die Polizei den Hunde-Hasser überführte

Die Polizei schritt ein, nachdem der namentlich erwähnte angebliche Verfasser des Zettels wegen Verleumdung Anzeige erstattet hatte. Die Beamten prüften in den vergangenen Wochen rund zwei Dutzend Flugblätter, die in Briefkästen, an Fahrzeugen und auf der Straße gefunden worden waren.

Den Tatverdächtigen überführten schließlich frühere Beschwerdeschreiben. Die Beamten fanden inhaltliche und formale Übereinstimmungen mit den Flugblättern.

Damit konfrontiert, habe der Mann schließlich eingeräumt, die Flugblätter geschrieben und verteilt zu haben, berichtet die Polizei am Donnerstag.