ENTERTAINMENT
02/08/2018 10:48 CEST

"Bachelorette" bis "Shopping Queen": Das verdienen Teilnehmer in Reality-Shows

Tausende Euro für den richtigen Einsatz.

Im Video oben seht ihr, wie viel Teilnehmer bei Trash-TV-Formaten wie “Bachelor” oder “Schwiegertochter gesucht” wirklich verdienen.

Reality-Shows oder Trash-TV-Formate wie der “Bachelor”, das “Dschungelcamp” oder “Schwiegertochter gesucht” sind seit Jahren beliebt. Und das nicht nur bei den Zuschauern – schließlich finden sich ja auch immer wieder neue Protagonisten für die Produktionen von RTL, ProSieben und Sat.1.

Aber ist der einzige Beweggrund wirklich immer nur die letzte Rose zu bekommen, eine Frau für den eigenen Bauernhof zu finden oder auf dem Cover der “Harper’s Bazaar” zu erscheinen? Schließlich kann für die Teilnahme bei dem ein oder anderen Format ein hochdotierter Scheck winken. 

In Nachmittagsformaten verdient es sich schlechter

Bei Nachmittagsformaten wie etwa “Shopping Queen” fallen die Gagen noch vergleichsweise niedrig aus. Neben den 500 Euro Taschengeld für den eigenen Shoppingtag der Kandidaten soll es 150 Euro für die gesamte Drehwoche geben. Das berichten ehemalige Kandidaten laut “Focus Online”. Mit einer Drehwoche von Sonntag bis Freitag von je 8 Uhr morgens bis mindestens 22 Uhr abends kommt man somit inklusive Shoppinggeld auf einen Stundenlohn von gerade einmal 7,70 Euro. 

Wer denkt, dass es bei erfolgreicheren Formaten aus dem Abendprogramm wie “Germany’s Next Topmodel” oder “DSDS” mehr Geld zu holen gibt, täuscht sich. Während man sich bei “DSDS” umsonst Dieter Bohlens Beleidigungen anhören darf, können “GNTM”-Kandidatinnen vor allem mit neuen Instagram-Followern für ihre Teilnahme profitieren.

Dating-Shows sind die Cashcows

Mehr finanziellen Gewinn könnte es für Teilnehmer bei Dating-Shows geben. Laut Informationen der “Bild”-Zeitung können “Vermittlungsfälle” bei “Schwiegertochter gesucht” bis zu 1200 Euro pro Drehwoche verdienen. Landwirte bei “Bauer sucht Frau” bekommen mit 3000 Euro mehr als das Doppelte. Kandidaten erhalten bei beiden Formaten zwischen 500 bis 1500 Euro pro Woche, dürfen aber auch mehrfach teilnehmen.

Als “(Noch)-Nicht-Promi” kann die Teilnahme beim “Bachelor” und der “Bachelorette” eine solide Gage mit sich bringen – vorausgesetzt RTL verspricht sich Potential von den Anwärtern. Laut “Bild”-Zeitung lag die Gage für sechs Drehwochen bei vorherigen Staffeln zwischen 700 Euro bei unbekannten Gesichtern bis zu 4000 Euro bei Ex-Playmates oder Ex-“GNTM”-Kandidatinnen.

Manche Stars verdienen bis zu 200.000 Euro

Auch bei den Verteilern der Rose kommt es auf die Bekanntheit an: Jessica Paszka war vor der “Bachelorette” beim “Bachelor” und bei “Promi Big Brother” und habe daraufhin 110.000 Euro als “Bachelorette” verdient. Nadine Klein hingegen erhalte laut Medienberichten mit 50.000 Euro nur knapp die Hälfte für die Suche nach Mr. Right.

Aber die Teilnahme zahlt sich für viele Kandidaten doppelt aus. Bei anschließenden Formaten wie “Das Perfekte Promi Dinner”, “Bachelor in Paradise” oder “Ich bin ein Star - holt mich hier raus” können Bestverdiener wie die Ex-Bachelor Paul Janke und Oliver Sanne bis zu 50.000 Euro kassieren. Das berichtet die “Bild”-Zeitung. Im Dschungel führen Brigitte Nielsen mit 200.000 Euro Gage und Natascha Ochsenknecht mit 170.000 die Bestverdienerliste an.