ELTERN
28/05/2018 21:49 CEST | Aktualisiert 30/05/2018 10:19 CEST

Babyschwimmen: Was Eltern darüber wissen müssen

Schwerelos geborgen, fast wie im Mutterleib: Babyschwimmen macht den meisten Säuglingen Freude und fördert die Motorik. Erfahrt, was es zu beachten gilt.

AzmanL via Getty Images
Mit dem Baby schwimmen gehen – das ist Wellness für Eltern und Kind.

 

  • Schwimmkurse für Babys bieten intensive gemeinsame Erlebnisse für Eltern und Kinder.
  • Babyschwimmen fördert die frühkindliche Motorik und den Gleichgewichtssinn.
  • Viele Babys profitieren vom Aufenthalt im Wasser – wirklich schwimmen lernen können Kinder aber erst später.

Kurse zum Babyschwimmen erfreuen sich heute großer Beliebtheit. Dabei geht es nicht darum, dass die Babys wirklich Schwimmbewegungen lernen, denn dies schafft der kindliche Körper erst mit vier bis fünf Jahren.

Vielmehr unterstützt der Aufenthalt im Wasser die frühkindliche Bewegungsfreude. In der relativen Schwerelosigkeit des nassen Elements können sich Säuglinge viel leichter bewegen. So wird auch der Gleichgewichtssinn gestärkt.

► Gerade die Kleinsten erinnern sich ganz automatisch an die geborgene Zeit im Mutterleib und fühlen sich deswegen im Wasser pudelwohl. Das professionell angeleitete Erlebnis beim Babyschwimmen vermag zudem die Eltern-Kind-Beziehung emotional zu festigen. 

Für wen sind Babyschwimmkurse geeignet?

Voraussetzung für den Besuch eines Babyschwimmkurses ist es, dass die Babys den Kopf stabilisieren können. Dies ist im Alter von zirka drei Monaten der Fall, variiert aber von Kind zu Kind.

Die Säuglinge sollten nicht mehr allzu leicht erschrecken.

Bei Babys mit geschwächtem Immunsystem, Allergien oder Asthma wird vom Babyschwimmen eher abgeraten, erklärt die Informationsseite “Familie.de”.

Die starke Meinung einer Mutter: Liebe Eltern, seid doch mal ehrlich: Das mit der achtsamen Erziehung ist eine Lüge

Wo und wie oft geht man zum Babyschwimmen?

Ein Babyschwimmkurs findet in der Regel im wöchentlichen Rhythmus durchschnittlich zehn Mal statt. Die fachkundige Anleitung nimmt Eltern ihre Unsicherheiten und zeigt ihnen, wie sie Motorik, Atemtechnik und Sinneswahrnehmungen ihrer Babys am besten anregen können.

Spielerische Einheiten bieten Abwechslung und trainieren das Sozialverhalten von klein auf. Satte und ausgeschlafene Babys haben mehr vom Aufenthalt im Wasser – also am besten immer auch ein Fläschchen oder kleine Snacks einpacken. 

Wo finden Eltern den richtigen Kurs für sich und ihr Baby?

Das Wasser im Schwimmbecken sollte für das Babyschwimmen mindestens 32 Grad Celsius warm sein. Den geeigneten Kurs zum Babyschwimmen findet man über Schwimmbadbetreiber, Schwimmschulen und Sportvereine.

► Es ist sinnvoll, sich vor Buchung nach den Qualifikationen des Personals zu erkundigen. Manche Krankenkassen übernehmen die Kosten der Schwimmkurse teilweise. Es lohnt sich also diesbezüglich zu informieren.

Eltern, die sich selbst im Wasser nicht sehr wohl fühlen, können auf andere Angebote wie Baby-Yoga oder Baby-Massage zurückgreifen, die ähnlich positive Effekte wie das Babyschwimmen bieten. Denn letztlich stehen Spaß und Wohlbefinden im Vordergrund beim gemeinsamen Erleben.

(cho)