ELTERN
28/05/2018 22:13 CEST | Aktualisiert 30/05/2018 10:21 CEST

Baby-Massage: Wie sie zum Wohlbefinden des Kindes beitragen können

Die Babymassage ist ein Kursangebot für die Allerkleinsten und für ihre Eltern. Hier folgen die wesentlichen Informationen zu den beliebten Kursen.

AlenaPaulus via Getty Images
Baby-Massage ist schön – für Säugling und Eltern.
  • Die Babymassage eignet sich für Kinder zwischen null und zwei Jahren.
  • Sie fördert die Entwicklung, die Verdauung und das Wohlbefinden der Kinder.
  • Es ist eine intensive Zeit für das Kleinkind und für seine Eltern.

Die Babymassage ist ein Kursangebot, das sich an Kleinkinder und an ihre Eltern richtet und die Möglichkeit bietet, vor allem in der Anfangszeit des Lebens intensive Stunden miteinander zu teilen.

Die Babymassage ist für die Allerkleinsten gedacht. Ab der fünften Lebenswoche steht die Babymassage den Eltern mit ihren Säuglingen offen.

Die Voraussetzung für die Teilnahme besteht darin, dass der Bauchnabelbereich des Kindes nach der Geburt komplett verheilt ist. 

Babymassage: Entspannung für Kind und Eltern

 Die Babymassage fördert die Entwicklung, die Verdauung und das Wohlbefinden des Kindes. Sie wirkt wunderbar entspannend – für das Kind und gleichzeitig für die Eltern. Als Begleitpersonen sind ebenfalls Geschwister, Großeltern oder Paten willkommen.

Die Eltern haben die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch und zum Erlernen der Massage-Techniken, die sie zu Hause weiter anwenden können.

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Die Kurse dauern in der Regel zwischen drei und fünf Wochen und finden in einem kleinen Kreis von circa fünf Eltern-Kind-Paaren statt. Wegen der hohen Nachfrage empfiehlt es sich, die Teilnahme rechtzeitig zu buchen.

Die Babymassage führt man in warmen Räumen durch, da man die Kinder nackt oder mit nicht mehr als einer Windel bekleidet auf einer bequemen Matte auf dem Boden massiert.

► Für die Stunde benötigt man ein babygeeignetes Massageöl und ein großes Handtuch.

Ablauf einer Babymassage

► Die Kleinkinder werden mit einem gleichbleibenden Lied begrüßt. Sanftes Streicheln und entspannende Musik dienen zur Aufwärmung, damit sich die Kleinen an die Berührungen gewöhnen.

Wichtig ist es, auf die Reaktion der Säuglinge zu achten, um festzustellen, wie sie die Berührungen empfinden und wahrnehmen.

► Die Massage findet in einer angenehm gestalteten Atmosphäre mit dem sanften Zuspruch der Eltern an die Kinder und mit bestimmten Techniken statt.

► Den Übergang zum Abschluss schafft die Schmusezeit, die ein abruptes Ende der Streicheleinheiten für die Kinder verhindern soll. Ein gleichbleibendes Lied kündigt den Abschied an.

Die Babymassage-Kurse findet man unter anderem im Angebot von Hebammen, Elternschulen und physiotherapeutische Einrichtungen. Es lohnt sich daher sich darüber zu informieren.

(cho)