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18/03/2018 13:52 CET | Aktualisiert 20/04/2018 11:52 CEST

Australien: Paar entdeckt lachende nackte Frauen, dahinter steckt ein Verbrechen

Sie sollen fröhlich über den Parkplatz gehüpft sein.

Nigel Killeen via Getty Images
Die Frauen sollen unter Drogen gestanden haben.
  • Ein Paar hat in einem australischen Ferienort zwei lachende nackte Frauen auf einem Parkplatz entdeckt
  • Die Frauen waren offenbar unter Drogeneinfluss, mindestens eine der beiden wurde brutal vergewaltigt

Als Nour Issa und ihr Verlobter Zaki Ameer in dem australischen Ort Byron Bay zwei nackte Frauen auf einem Parkplatz entdeckten, die “lachend auf und ab hüpften”, wunderte sich das Paar bereits.

Wie die australische Ausgabe des “Daily Telegraph” berichtet, hielt die scheinbar gute Stimmung der fremden Frauen auch nicht mehr lange an. Direkt nachdem das Paar sie gefunden hatte, sollen die Emotionen der Frauen von Freude in Panik umgeschwungen sein.

Als dann eine Gruppe Männer auftauchte und versuchte, die beiden Frauen in ein Auto zu zerren, griff das Paar ein.

Laut Angaben der beiden konnten sie eine der beiden Frauen vor der Entführung retten und mit in ihr Hotel nehmen. Die andere Frau soll weggelaufen und in der Dunkelheit verschwunden sein.

Die Frau stand unter starken Drogen

“Sie ist auf meiner Schulter eingeschlafen, und ich konnte sie nicht wecken. Da wusste ich, dass sie unter Drogen gesetzt wurde. Sie wollte einfach nicht aufwachen, ihr Schlaf war so tief”, berichtet Nour Issa gegenüber dem “Daily Telegraph”.

Das Paar gab der Frau Kleidung und ließ sie in ihrem Hotelzimmer schlafen. Als die Frau am folgenden Tag erwachte, konnte sie sich angeblich an nichts vom Vortag erinnern.

Ein Arzt stellte später fest, dass die Frau brutal vergewaltigt wurde. Neben Magenschmerzen und Verletzungen in ihren Innenschenkeln, soll sogar eine Zyste in ihren Eierstöcken gerissen sein.

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Die Polizei ermittelt, doch da es keine Zeugen oder Videoaufzeichnungen gibt, gibt es wenig Hoffnung, dass die Täter gefasst werden.

Was mit der anderen Frau passiert ist, ist aktuell nicht bekannt.

Die Polizei vermutet einen Zusammenhang mit einer neuen Droge

Sydney kämpft gerade gegen eine sich immer weiter ausbreitende Meth-Epidemie. Dabei soll es sich um eine neue und oft tödliche Mischung handeln, die laut der “Daily Mail” zu einer Reihe “von gewalttätigen und oft bizarren” Verbrechen geführt hat.

Auch das Opfer dieser Tat soll Drogen im Blut gehabt haben.

Es ist nicht leicht, über derart schlimme Erfahrungen zu sprechen. Frauen, denen Ähnliches passiert ist, können sich jederzeit und kostenfrei an die Hotline des karitativen Vereins “Weisser Ring” unter 116 006 wenden. Der bundesweit tätige Opferverein unterstützt Menschen, die Opfer von Gewalt wurden.

(jn)