POLITIK
13/07/2018 20:48 CEST | Aktualisiert 14/07/2018 16:25 CEST

Klagen in Russland-Affäre: Das ist der brisanteste Punkt für Trump

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Bloomberg via Getty Images
Trump und die Emails: ein merkwürdiger Zufall. 

► Die US-Justiz hat zwölf russische Geheimdienstmitarbeiter in der Russland-Affäre angeklagt. Vertraute oder Mitarbeiter von US-Präsident Donald Trump sind nicht betroffen, wie auch das Weiße Haus betonte. 

Ein Punkt in der 29-seitigen Anklageschrift ist dennoch für Trump brisant: Die russischen Hacker haben laut der US-Justiz am 27. Juli 2016 zum ersten Mal versucht, in die E-Mail-Konten von Trumps Gegenkandidatin Hillary Clinton einzudringen. 

Ein bemerkenswertes Datum: Am 27. Juli forderte Trump in einer Pressekonferenz Russland auf, E-Mails von Clinton zu finden und zu veröffentlichen. Das teilte er auch noch in einem Tweet mit.

Was ihr über die Anklage der Russen wissen müsst: 

Die Anklageschrift listet detailliert auf, wie die russischen Hacker während der US-Präsidentschaftswahlen 2016 vorgegangen sind. Für die US-Geheimdienste steht fest, dass Russland sich in die Wahlen einmischte. Nun wirft die US-Justiz das offen mit einer Anklage vor. 

Die Anklage belastet auch das kommende Treffen Trumps mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Montag. Die US-Demokraten, die nicht nur Oppositionspartei, sondern auch Opfer des russischen Hackings sind, forderten Trump auf, den Gipfel mit Putin platzen zu lassen. 

Was noch über Trump in der Anklage steht:  

► Eine weitere brisante Stelle aus der Anklageschrift gegen die russischen Agenten: Eine “Person, die im regelmäßigen Kontakt mit hochrangigen Mitgliedern des Trump-Teams stand”, habe sich mit diesen ausgetauscht.  

(sk)