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25/12/2018 15:55 CET | Aktualisiert 25/12/2018 16:46 CET

Amerikaner findet Wunschzettel einer 8-Jährigen – dann beginnt ein Weihnachtsmärchen

Ein kleines amerikanisch-mexikanisches Wunder.

  • Ein Mann aus Arizona hat den Wunschzettel eines mexikanischen Mädchens gefunden – der Zettel flog mit einem Ballon über die Grenze. 
  • Dank der Unterstützung eines Radiosenders konnte der Mann dem Mädchen ihre Weihnachtswünsche erfüllen. 

Ein modernes Weihnachtsmärchen rührt die Menschen in die USA. 

In den Hauptrollen: ein Ballon eines achtjährigen Mädchens aus Mexiko samt ihrer Weihnachtswünsche, ein US-Amerikaner aus Arizona und die Grenze zwischen den USA und Mexiko, über die derzeit so viel und so hitzig in Washington gestritten wird.  

Eine Wanderung vor Weihnachten

Kürzlich ging Randy Heiss aus Bisbee wandern. Dabei fand er die Überreste eines Ballons – und einen Zettel. “Ich sah die kleine Notiz unten am Band und sagte: ’Oh, ich muss ein Foto davon machen’”, sagt Heiss dem TV-Sender KVOA

Dann habe er den Zettel entfaltet und gesehen, dass er von einem kleinen Mädchen namens Dayami auf Spanisch geschrieben worden sei. Seine Frau half ihm, die wenigen Worte zu entziffern.

Es war ein Wunschzettel für den Weihnachtsmann. Dayami wünschte sich offenbar ein paar Klamotten und Spielzeug. 

“Es berührte wirklich mein Herz”, erzählt Heiss weiter im Gespräch mit KVOA. “Ich sagte mir: Okay, wie zum Henker soll ich herausfinden, wie ich das kleine Mädchen kontaktieren und ihr ihren Wunsch wahr werden lassen kann?”

“Liebe keine keine Grenzen” 

Doch er hatte eine Idee: Er kontaktierte einen mexikanischen Radiosender, der die Geschichte auf seinem Facebook-Account teilte. Vergangene Woche schließlich konnte Heiss Dayami und ihre Familie in den Studios des Senders treffen, wie der Radiosender am Montag mitteilte. Heiss und seine Ehefrau hatten Spielzeug dabei. 

“Liebe kennt keine Grenzen”, sagte Heiss der “Today”-Show. Die Grenzanlage zwischen Mexiko und den USA – an diesem Tag sei sie “hinweggeschmolzen”. 

Die Kinder jedenfalls hätten sich sehr gefreut. Und auch das Ehepaar Heiss war glücklich. Vor Jahren verloren sie laut Randy Heiss ihren Sohn. “Wir haben keine Enkelkinder und Weihnachten mit Kindern zu teilen, war etwas, das uns in unserem Leben fehlte.”

(tb)