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17/05/2018 11:27 CEST | Aktualisiert 17/05/2018 16:27 CEST

Amazon: Frau bestellt Klopapier – ein Fehler kostet sie 7000 Dollar

Bis heute hat sie ihr Geld nicht zurückbekommen.

  • Eine Frau aus Amerika hat für drei Kartons Klopapier von Amazon über 7000 Euro bezahlt.
  • Amazon will der Gebäudemanagerin das Geld nicht zurückerstatten.
  • Oben im Video: 13-Jährige öffnet Amazon-Paket - und findet einen verzweifelten Hilferuf auf der Rechnung

Dass bei Amazon-Lieferungen schnell etwas schief gehen kann, ist wohl keine Neuigkeit. 

Die falsche Größe, der falsche Inhalt oder das Paket kam erst gar nicht an – diese Probleme gehören zum Alltag der Online-Shop-Kunden. 

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Meistens sind es jedoch kleinere Fehler, die schnell behoben werden können.

Bei Barbara Carrol aus dem US-Bundestaat Georgia führte ein Versandfehler jedoch zu einer immensen Rechnung. 

7000 Dollar für drei Kartons Klopapier

Die Gebäudemanagerin habe drei Kisten Klopapier für etwa 75 Euro bei Amazon bestellt, berichtete der Fernsehsender WSB-TV 2

Als die Frau jedoch ihre Kontoübersicht einige Tage später überprüfte, habe sie eine Abbuchung von über 7000 Dollar bemerkt – was einer Summe von knapp 6000 Euro entspricht. 

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Carrol habe deshalb nochmals ihre Bestellung überprüft und sei schockiert gewesen:

“Dort fand ich die Bestellung von drei Kisten Klopapier für 88,17 Dollar (etwa 74 Euro) und die Versandkosten für 7455 Dollar (etwa 6300 Euro) und das ergab eine Rechnung von 7543,12 Dollar (etwa 6380 Euro)”, teilte sie dem Sender mit. 

“Nachdem ich geschrien hatte, dachte ich mir ‘Oh das ist kein Problem, es handelt sich um Amazon und Amazon wird sich darum kümmern’.”

Amazon hält sich raus

Der Fehler begleitet die Gebäudemanagerin jedoch bis heute.

Da sie ihre Bestellung über einen externen Verkäufer abwickelte, sei dieser verantwortlich für die Lieferung. Amazon sei nur die Plattform gewesen und würde nur für eine Liefergarantie sorgen, sich bei den Kosten jedoch raushalten. 

Daher sei Carrol bis heute auf den Kosten sitzen geblieben.

“Ich bin bereit die Versandkosten zu bezahlen, aber es müssen normale Kosten sein”, sagte die Amerikanerin dem Sender.

Carrol würde weiterhin dafür kämpfen, ihr Geld zurückzubekommen.  

(kap)