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08/01/2019 17:01 CET | Aktualisiert 08/01/2019 17:40 CET

Aldi-Süd-Kunde beißt in Wurst und erstickt fast – er erhebt schwere Vorwürfe

"Den Kundenservice interessiert es nicht", schrieb der Mann.

ullstein bild via Getty Images
Der Mann hat sich prompt bei der Supermarktkette beschwert. 
  • Ein Aldi-Kunde hat in seiner gekauften Wurst eine erschreckende Entdeckung gemacht.
  • Auf der Facebook-Seite des Supermarkt-Riesen macht er seinem Ärger Luft.

Verschimmeltes Essen, tote Würmer im Salat oder sogar lebende Tiere im Essen: In Lebensmitteln von Ketten wie Aldi Süd, Lidl und Edeka haben Kunden in der Vergangenheit schon so Einiges gefunden.

Ein Mühlheimer fand heute ebenfalls etwas, das offensichtlich nicht in sein Essen gehörte und sogar gesundheitsgefährdend war. Prompt schrieb er der Supermarktkette auf ihrer Facebook-Seite und beschwerte sich. 

“Fast erstickt wegen Draht in ‘Aldi’ Weisswurst!”

Der Mann kaufte eine Weißwurst beim Discounter. Als er hineinbiss, stellte er etwas Erschreckendes fest:

“Fast erstickt wegen Draht in ‘Aldi’ Weisswurst! Den Kundenservice interessiert es nicht! Dieser Draht steckte in der Weisswurst und wurde nach dem unangenehmen Vorfall zur Veranschaulichung auf die Weisswurst gelegt. Sehen Sie sich einmal die Größe an...wie um Himmels Willen kann/darf so etwas die Wurstfabrik verlassen?!“

Und tatsächlich: Auf der abgebissenen Wurst ist ein dünner blauer Draht zu sehen. 

Aldi-Süd äußert sich zum Vorfall

Eine Antwort des Discounters ließ nicht lange auf sich warten. “Das ist zwar sehr ärgerlich, aber wir glauben nicht, dass es dem Kundenservice egal ist“, schrieb Aldi-Süd unter den Beitrag des verärgerten Kunden. 

Der Supermarkt-Riese wolle sich so schnell wie möglich um diese Angelegenheit kümmern. Das konnte den Mann jedoch nicht besänftigen. Er finde es traurig, wie Aldi Süd mit solch einem Thema umgehe.

Dann unterstellt er dem Unternehmen sogar noch, dass es Schuld daran sei, dass der Mann sein eigenes Kind fast vergiftet hätte:

“Reicht es nicht, dass ich meinen kleinen Sohn mit euren alkoholhaltigen Schokohörnchen über lange Zeit vergiftet habe?”

Der Discounter klärte den Kunden darüber auf, dass hefehaltige Backwaren geringe Mengen Alkohol produzieren. “Zum Teil werden für die Konservierungen die Verpackungen mit Alkohol besprüht oder es fungiert als Trägerstoff für Aromen”, schreibt der Konzern. 

Trotz allem wolle der Kundenservice sich um den Vorfall mit dem Draht kümmern und den Mann zufriedenstellen. Das Unternehmen betonte dabei immer wieder, dass es bestimmte Informationen des Kunden dafür benötige, die der verärgerte Mann wohl vergaß, anzugeben. 

Ob dem Mann geholfen werden konnte, bleibt unklar.

(chr)