LIFE
30/07/2018 23:28 CEST | Aktualisiert 02/08/2018 08:43 CEST

Absurdes Video: Mann jagt Verkäufer mit Alligator und will Bier

Am Ende ist immer der Alkohol schuld.

  • Ein US-Amerikaner ist schreiend mit einem Alligator unterm Arm in einem Supermarkt herumgelaufen.
  • Das Ganze soll nur Spaß gewesen sein – doch gegen ihn wird jetzt ermittelt.
  • Im Video oben seht ihr den absurden Supermarkt-Auftritt.

Ein Video von einem US-Amerikaner, der schreiend mit einem Alligator im Arm in einem Supermarkt nach Bier verlangte, sorgt gerade für Aufsehen. Mehr als 600.000 Menschen haben sich das Video von Robby Stratton aus Florida bereits angesehen.

Am Donnerstag veröffentlichte Stratton stolz sein skurriles Video – ohne einen Beweggrund für sein Verhalten zu nennen. Damit brachte er vor allem die Tierschützer der The Florida Fish and Wildlife Commission gegen sich auf. Laut dem TV-Sender CBS Florida geht die Kommission dem Fall derzeit nach und plant, Strafen gegen ihn zu verhängen.

Steht ein Mann mit Alligator im Laden

Stratton schien sein Verhalten allerdings nicht zu bereuen. Nach dem Vorfall erklärte er in einem Video, dass er sich an seine Aktion kaum noch erinnere. Der Laden würde harten Alkohol verkaufen und davon habe er zuvor viel getrunken. Außerdem seien die Mitarbeiter des Ladens in die Aktion eingeweiht gewesen und hätten “alle gelacht und eine gute Zeit gehabt”.

Da stellt sich noch die Frage, woher Stratton überhaupt den Alligator hatte. Dem Sender Action News Jax sagte Stratton, dass er nicht wusste, woher das Tier kam. Es sei einfach da gewesen.

Spendensammlung für den Alligator-Mann

Ein weiteres Video zeigt jedoch Stratton und seine Freunde, wie sie den Alligator gefangen nehmen. Darauf angesprochen, erinnerte sich Stratton dann doch wieder. Er dachte das Tier sei nicht echt oder tot – bei dem ganzem Alkohol auch schwer zu unterscheiden. Nach seinem Supermarkt-Auftritt bemerkte er, dass der Alligator noch lebt. Laut eigenen Aussagen hat er ihn dann, an einem Bach in der Nähe des Supermarktes wieder freigelassen.

Der US-Amerikaner hat mittlerweile sogar eine Spendenseite eingerichtet, um sich bei einer möglichen Haftstrafe frei kaufen zu können.

Reue sieht definitiv anders aus.

(mf)