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22/08/2018 13:15 CEST

Absage für Dunja Hayali: "Ich hätte gerne mit Özil über Rassismus diskutiert"

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Alexander Hassenstein via Getty Images
Löw, Özil, Grindel, Gündogan und Bierhoff (Archivbild). 

► Keiner der Beteiligten um die Affäre von Ex-Nationalspieler Mesut Özil will im ZDF-“Sportstudio” auftreten. Özil, Bundestrainer Joachim Löw, Teammanager Oliver Bierhoff und DFB-Präsident Reinhard Grindel haben eine Einladung dazu ausgeschlagen, berichtet die “Sport Bild”. 

► “Ich hätte gern mit Mesut Özil über Rassismus und auch das Sportliche diskutiert”, sagte ZDF-Moderatorin Dunja Hayali der Zeitung vor ihrer Premiere im “Sportstudio”.

► Sie hätte “ihn oder auch einen DFB-Funktionär gern begrüßt – Bundestrainer, Teammanager oder Präsident. Aber leider möchte sich keiner bei uns äußern. Alle haben abgesagt“, sagte Hayali. Ihr Gast wird nun Fortuna Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel sein.

Darum ist die Absage bemerkenswert:

Mesut Özil war im Juli aus der Nationalmannschaft zurückgetreten. Er warf dem DFB mangelnden Rückhalt in der Affäre um ein Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und DFB-Präsident Grindel Rassismus vor. 

Es scheint: Die Verantwortlichen wollen sich dazu derzeit nicht mehr äußern.Grindel hatte bereits ein Interview in der ARD verweigert. Am Dienstagabend hatte die DFB-Spitze zu einem Krisengipfel in Frankfurt getroffen. 

Der gemeinsame Auftritt von Reinhard Grindel und Reinhard Rauball nach dem dreistündigen Treffen mit Bundestrainer Joachim Löw und Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff hatte Symbolcharakter.

(lp)