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13/04/2018 13:17 CEST

"A Quit Place" im Kino: Dieser Horror-Thriller macht mit Stille Angst

Jedes Geräusch kann den Tod bringen.

Paramount Pictures
Eine Familie versteckt sich auf einer Farm vor Aliens, die äußerst empfindlich auf Geräusche reagieren. “A Quiet Place“ ist der Kinostart der Woche.
  • Der Kinofilm der Woche am 12. April
  • Filmfans sagen: “A Quiet Place” sollte man nicht verpassen
  • So ist der nahezu geräuschloser Horror-Thriller mit Emily Blunt

A Quiet Place” – das Kino-Highlight am Donnerstag, den 12. April: Nach einer Alien-Invasion ist die Menschheit zum größten Teil bereits ausgerottet. Lediglich Familie Abbot mit Vater Lee (John Krasinski), Mutter Evelyn (Emily Blunt) und den Kindern Regan (Millicent Simmonds), Marcus (Noah Jupe) und Beau (Cade Woodward) sind weit und breit die einzigen Überlebenden.

Sie leben in vollkommener Stille in einem Farmhaus inmitten von Feldern und verständigen sich ausschließlich über Zeichensprache. Grund dafür ist nicht nur Regans Taubheit, sondern weil jedes Geräusch den Tod bringen kann.

Die blinden Aliens sind nämlich sehr geräuschempfindlich und greifen bei jedem lauten Ton an. Sie leben ihr lautloses Leben in ständiger Anspannung und als Evelyn auch noch schwanger wird, steht die Familie vor einer fast unlösbaren Herausforderung.

Wie soll sie eine schmerzhafte Geburt komplett lautlos durchführen?

Stille bedeutet Überleben

Selten kommen Horrorfilme ohne die typischen Horror-Sounds wie Geschrei, schrille Warnsignale und unheimliche Effekte aus. Doch “A Quiet Place” ist eben durch die Geräuscharmut so besonders und extra schauerlich.

Durch den fehlenden, gesprochenen Dialog muss trotzdem das restliche Sounddesign optimal eingesetzt werden.

Das kriegt Komponist Marco Beltrami wunderbar hin und packt selbst den abgebrühtesten Horrorfan: Da die Stille dafür genutzt wird, Anspannung und Angst zu erzeugen, wird jedes kleinste und unschuldigste Geräusch zur potentiellen Gefahr.

► Denn: Geräusche bedeuten den Tod. So wird sogar auch nur das Gedudel eines Spielzeugflugzeugs zum nervenaufreibenden Jump-Scare.

An vielen Stellen des Films hört man übrigens tatsächlich gar nichts. Vor allem, wenn die gehörlose Tochter Regan gezeigt wird, die selbst überhaupt nichts hören kann und man somit in ihre Welt gesteckt wird.

Stille war noch nie so unheimlich:

 

Der Zusammenhalt einer Familie

Nicht nur der stille Überlebenskampf steht im Vordergrund, sondern auch der Zusammenhalt einer Familie in einer hoffnungslosen Zeit. Man spürt zwar die ständige pure Angst und Anspannung, aber auch die unendliche Liebe und Geduld der Eltern.

Obwohl sie einem unmenschlichen Druck ausgesetzt sind und die Last der Verantwortung unerträglich sein muss, lassen sie sich nicht unterkriegen und halten zusammen.

In dieser grauenvollen Welt verlieren sie nicht die Hoffnung auf ein gutes Ende und entscheiden sich sogar, neues Leben zu schaffen.

Ein Zusammenhalt, der hoffentlich das Überleben sichern kann.

 

Jede Woche kommen neue Filme ins Kino – doch welche sollte man auf keinen Fall verpassen?

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