LIFE
15/10/2018 16:40 CEST

69er-Sexstellung: Das habt ihr schon immer falsch gemacht

69 klingt wie die fairste Form von Oralsex, ist aber unbequem.

redstallion via Getty Images
Die 69er-Sexposition macht nicht immer so viel Spaß.

Beim Sex sollte so Einiges steif sein – aber bitte nicht der Nacken. Leider lassen sich schmerzende Verspannungen im Kiefer-, Nacken- oder Schulterbereich gerade beim Oralsex schlecht vermeiden. 

Besonders schlimm wird’s bei der 69er-Stellung, die in meinem Bekanntenkreis hin und wieder für Gesprächsstoff sorgt. Ihr kennt das ja:

Bei dieser Position legt sich der eine Partner, der Zahl 69 nachempfunden, bäuchlings mit dem Kopf fußwärts auf den anderen Partner – mit dem Mund auf Geschlechtshöhe, versteht sich.

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Die 69er-Sexposition ist einfach unbequem

Das klingt jetzt erst einmal wie die fairste Form von Oralsex, denn so können sich beide gleichzeitig gegenseitig mit dem Mund befriedigen. Leider geht die Rechnung allerdings nicht immer ganz auf: 

Zum einen sind die Sex-Partner selten gleich groß. Das führt dazu, dass einer von beiden sich unbequem in die Länge strecken, der andere wiederum gemein krümmen muss. Wer unten liegt, muss den Kopf ungelenk nach oben verbiegen, während der oben liegende Oberschenkelkrämpfe und Kälte fürchten muss, weil die gesamte Körper-Rückseite blank ist. 

Klingt alles nicht so ideal. Genau diese Vor- und Nachteile der 69er-Stellung habe ich letztens mit Freunden auf einer Party besprochen – und weil’s eben so unbequem ist, haben sich die meisten von uns nicht gerade als Fans dieser Position geoutet.

Der “Perspektivwechsel” löst das Problem

Ein Freund von mir hörte sich unser Gespräch verwundert an – er konnte unsere Probleme mit 69 überhaupt nicht verstehen: “Aber warum findet ihr die Position denn so unbequem? Legt euch doch einfach auf die Seite!

Stille.

Nachdenkliche Gesichter.

Dann die Erkenntnis: Wir alle, alle, alle haben 69 unser ganzes Sex-Leben lang falsch gemacht. 

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“Das ist doch ganz einfach”, erklärt mein Kumpel weiter. “Man dreht sich einfach auf die Seite und legt den Kopf zwischen die Beine. Das ist ganz gemütlich, weil man den Kopf auf dem unteren Bein ablegen kann und auch nicht so doll frieren muss.”

Klingt logisch. Wie so oft im Leben hilft also auch beim Sex manchmal ein Perspektivwechsel.

(ujo)