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21/03/2018 18:57 CET | Aktualisiert 21/03/2018 19:47 CET

Thailand führt drastische Strafen ein, um seine Strände zu schützen

"Wir müssen an die Zukunft denken."

 

  • Wer künftig in Thailand seinen Urlaub verbringen will, sollte nicht nur die neuen Regeln für Rauchen am Strand kennen
  • Selbst unbewusste Urlaubsaktivitäten können Reisende jetzt teuer zu stehen kommen
  • Die wichtigsten Infos des Textes seht ihr zusammengefasst auch im Video oben

Thailand will drei seiner beliebtesten Ferieninseln besser vor Umweltschäden schützen. 

Rund um Koh Samui, Koh Tao und Koh Pha-ngan im Golf von Thailand verbietet die Regierung künftig das Entsorgen von Abfall im Meer, das Füttern von Fischen sowie das Ankern innerhalb von Korallenriffen.

Die Verbote sollen im Juli in Kraft treten. Auch das sogenannte Seawalking – eine Art Unterwasser-Spaziergang mit Taucherhelm – ist dann nicht mehr erlaubt, wie Thailands Regierung mitteilte.

Bei Verstößen droht sogar eine Haftstrafe

Bei Verstößen drohen ab Sommer umgerechnet bis zu einem Jahr Haft und Geldstrafen bis zu 100.000 thailändischen Baht, umgerechnet etwa 2600 Euro.

Ein Mitarbeiter der nationalen Behörde für Meeres- und Küstenressourcen begründete die harten Strafen so:

“Die Menge an Abfall und die Verschwendung von Wasser auf diesen Inseln sind inzwischen so groß, dass es in naher Zukunft nicht mehr auszuhalten wäre. Und wir müssen an die Zukunft denken.”

(mf)