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12/08/2018 09:39 CEST | Aktualisiert 14/08/2018 13:45 CEST

"2. Weltkrieg gewonnen": Ex-Nationalspieler Reinartz sorgt für Eklat

Später entschuldigte er sich.

Christof Koepsel via Getty Images
Stefan Reinartz
  • Der frühere Nationalspieler Stefan Reinartz sorgte auf einer Preisverleihung des Magazins “11 Freunde” in Köln für einen Eklat.

  • In einer Laudatio zog er einen unpassenden Vergleich zum Zweiten Weltkrieg – und musste sich später entschuldigen.

Es war ein Spruch, für den der frühere Nationalspieler Stefan Reinartz später um Verzeihung bat.

Bei einer Preisverleihung des Fußballmagazins “11 Freunde” in Köln hielt Reinartz die Laudatio auf den jungen Jamaikaner Leon Bailey. 

“So hätten wir den Zweiten Weltkrieg gewonnen”

Der Leverkusen-Spieler zählte in der vergangenen Bundesliga-Saison zu den besten Spielern und wurde deswegen als “Newcomer des Jahres” ausgezeichnet.

Reinartz und Bailey verbindet die Zeit bei Bayer, wo der frühere Nationalspieler als Mittelfeldspieler unter Trainer Roger Schmidt im Einsatz war.

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Als er in seiner Rede auf diese Zeit zurückblickte, sagte er laut einem Bericht der “Bild am Sonntag” zu dem Jamaikaner gewandt auf Englisch: “With Roger Schmidt’s leadership we would have won the second world war.” 

Auf Deutsch: “Mit dem Führungsstil von Roger Schmidt hätten wir den Zweiten Weltkrieg gewonnen.”

Reinartz entschuldigte sich nach der Preisverleihung

Nach der Preisverleihung entschuldigte sich Reinartz in der “Bild am Sonntag” und sagte: 

“Ich wollte keinen verärgern, sondern nur sagen, dass der Führungsstil von Roger Schmidt vielleicht nicht zur jamaikanischen Lebensart von Leon Bailey gepasst hat.”

Was er wiederum mit einer jamaikanischen Lebensart meint, ist eine andere Frage.

Autsch.

Im Video unten: So deckte Reinartz die Schwäche des DFB-Teams auf.

(sk)