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17/12/2018 16:47 CET | Aktualisiert 17/12/2018 17:32 CET

19-Jährige erfriert in Hotel-Kühlschrank – jetzt droht ihre Mutter mit Millionenklage

Der tragische Tod einer 19-Jährigen erschüttert den US-Bundesstaat Illinois.

WLS – Chicago
Kenneka J. starb in einem Hotel-Kühlschrank.
  • Eine Hotel-Party endete für eine junge Amerikanerin tragisch.
  • Offenbar landete die 19-Jährige auf der Suche nach einem Ausgang in einem begehbaren Kühlschrank – Stunden später wird sie dort leblos entdeckt.

Es ist schwer vorstellbar, was die junge Amerikanerin Kenneka J. in den letzten Stunden ihres Lebens durchmachen musste. 

Die 19-Jährige befand sich auf einer Feier in dem “Crowne Plaza Hotel” in Chicago, als sie auf tragische Weise ihr Leben verlor.

Wie die “Bild”-Zeitung berichtet, befand sich die Jugendliche nach einer Hotel-Party auf der Suche nach dem Ausgang, als sie kurzerhand in die Hotelküche torkelte.

Überwachsungskamera fängt ihre letzten Stunden ein

Die letzten Bilder, die eine Überwachungskamera gegen 3.30 Uhr von der der 19-Jährigen aufnahm, zeigen die stark Betrunkene orientierungslos durch die Gänge des Hotels schwanken.

Laut der Zeitung muss sie dabei in einen Kühlschrank des Hotels geraten sein. 33 Stunden später wurde nur noch ihr lebloser Körper in dem Kühlschrank gefunden – die junge Frau war hilflos erfroren.

Es muss ein bitter kalter Tod gewesen sein

Den tragischen Tod ihrer Tochter will Kennekas Mutter nicht hinnehmen. Wie die Zeitung weiter berichtet, verklagt sie das Hotel nun um rund 44 Millionen Euro.

Die Mutter der tragisch Verstorbenen ist davon überzeugt, das Unglück hätte verhindert werden können.

So sei die Mutter bereits kurz nach der Feier von den Freunden ihrer Tochter über das Verschwinden der 19-Jährigen informiert worden. Daraufhin habe sie sich unmittelbar zu dem Hotel begeben, um selbst nach ihrer Tochter zu suchen, wie es weiter heißt.

Mutter macht dem Hotel schwere Vorwürfe

Doch laut der Zeitung wurde sie von dem Personal nur vertröstet. Die Suche begann demnach erst am Folgetag – nachdem die Familie eine Vermisstenanzeige bei der Polizei aufgegeben hatte.

Am Mittag sei schließlich die Leiche der Teenagerin gefunden worden.

Kennekas Mutter ist davon überzeugt, hätte das Hotel den Vorfall ernst genommen und die Überwachungsbänder begutachtet, hätte das Unglück verhindert werden können – und ihre Tochter wäre noch am Leben.

Das Hotel weist die Vorwürfe zurück

Eine eigene Schuld an dem tragischen Tod der Teenagerin schließen die Hotelangestellten jedoch aus. Das ergeht aus einem Statement des Hotels, aus dem die “Bild”-Zeitung zitiert:

“Der Tod von Kenneka Jenkins ist eine Tragödie. Aber verantwortlich dafür sind die Personen, die eine gestohlene Kreditkarte benutzten, um bei uns ein Zimmer zu buchen und dort die illegale Party zu feiern, an der Jenkins teilnahm. Die Klage gegen uns ist unbegründet, wir werden dagegen vorgehen.”