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13/06/2018 14:41 CEST | Aktualisiert 13/06/2018 15:04 CEST

China: 1300 Hunde sollen gegessen werden – so retten Aktivisten die Tiere

Fünf bis zehn Tiere waren in einem Käfig gefangen.

JUNG YEON-JE via Getty Images
Aktivisten haben mehrere Hunde vor dem Tod gerettet. (Symbolbild)
  • Ein Laster mit 1300 Hunden fuhr quer durch China, damit die Tiere anschließend geschlachtet und gegessen werden können.
  • Als der LKW in eine Polizeikontrolle kam, schritten Aktivisten ein.

Jedes Jahr findet das Grauen im chinesischen Guangzhou statt. Seit 2009 richten Verantwortliche dort im Juni das Yulin-Festival aus, bei dem über 10.000 Hunde anlässlich der Sommersonnenwende qualvoll getötet und verspeist werden

In dieser Zeit fahren viele Tiertransporte durch das Land, um die Vierbeiner an den Veranstaltungsort zu bringen. 

Kürzlich geriet genau solch ein Laster in eine Polizeikontrolle. Freiwilligen und Tieraktivisten der Organisation “United Love Animals” kam das gelegen.

Sie ergriffen ihre Chance und retteten die meisten Tiere aus den viel zu engen Käfigen, berichtet nun der chinesische TV- Sender New Tang Dynasty Television.

Manche Hunde waren schon tot, viele konnten aber gerettet werden

Die chinesische Polizei habe einen LKW mit Käfigen angehalten, in denen die Hunde auf engstem Raum eingepfercht waren, sagt die Leiterin der Tierschutzorganisation dem Sender. 

Wir haben viele tote Tiere gefunden, die den Druck in den Käfigen nicht mehr aushielten. Es war zu warm, die Hunde hatten zu lange kein Wasser und kein Fressen. In einem Käfig waren fünf bis zehn von ihnen gefangen” 

Freiwillige der Organisation retteten so viele Hunde wie nur möglich und brachten sie danach in Tierheimen unter. 

(kuri)