ELTERN
18/09/2018 20:54 CEST | Aktualisiert 18/09/2018 21:31 CEST

10 Dinge, die eine Mutter niemals zugeben würde

Als Mutter machst du hin und wieder Dinge, die nicht ganz so korrekt sind.

Milkos via Getty Images

Als Mutter bist du in dein Kind natürlich völlig vernarrt. Es steht an oberster Stelle in deinem Leben, es ist dein Fleisch und Blut, es ist alles, was du jemals wolltest. 

Aber du solltest nicht vergessen: Du bist schließlich auch nur eine Frau, ein menschliches Wesen, mit einem Bewusstsein und einem freien Willen. Und hin und wieder machst du Dinge, die vielleicht nicht ganz so in Ordnung sind.

Hier sind zehn Dinge, die eine Mutter tut, aber niemals zugeben würde. 

1. Du hast bereits darüber nachgedacht, die Kleinen zu Oma und Opa zu schicken. Für eine Woche. Oder gleich einen Monat.

Du liebst deine Kinder und würdest alles für sie tun. Aber manchmal gehen sie dir einfach auf die Nerven und du fragst dich sogar, wie wohl das Leben ohne sie wäre. Schöner? Vielleicht. Aber nun sind sie eben da.

Deswegen ist wohl die beste Lösung für alle, die Kinder ab und zu bei den Großeltern abzugeben. Und manchmal tut es eben gut, sie gleich einen Monat dort bleiben zu lassen. 

2. Du versteckst deine Süßigkeiten, um sie nicht mit deinen Kindern teilen zu müssen.

Wir tun’s doch alle! Denk nur an die Packung Schokobons, die dir dabei hilft, die besonders harten Tage durchzustehen, während Bon für Bon in deinem Mund verschwindet. Die Tafel Vollmilchschokolade mit karamellisierten Mandeln, fast zu gut für deine Kinder, die Liebhaber geschmolzener Smarties! 

Es würde dir fast weh tun, solche Leckereien mit Kindern zu teilen – auch wenn es deine eigenen sind.

3. Du beschuldigst deine Kinder für eine Dummheit, die du selbst begangen hast. 

Das eine Mal, als du die Vase zerbrochen hast, die dir deine Schwiegermutter geschenkt hat: “Ah, ja, das ist sooo schade, die Kinder haben mit dem Ball gespielt und BUMM! Voll gegen die Vase!” 

Oder das andere Mal, als du vergessen hast, deinen Wecker zu stellen und drei Stunden zu spät zur Arbeit kamst: “Tut mir voll leid, meine Tochter hat an meinem Wecker herumgespielt und muss ihn dabei verstellt haben!” Und das sagst du, obwohl du ganz genau weißt, dass Schulferien sind und deine Kinder bei den Großeltern.

4. Du kannst deinem Sohn, der in die fünfte Klasse geht, nicht mal in Mathe helfen. 

Aber ich sag’s dir doch: Der Cosinus ist gleich die Summe der gegenüberliegenden Seiten des Dreiecks, mein Kind! Du wirst mir doch hier jetzt nicht Mathe beibringen wollen, ich hab meinen Abschluss an einem naturwissenschaftlichen Gymnasium gemacht, mit Auszeichnung!

Geh schnell zu Papa. Der erklärt dir das besser, ich befürchte, ich benutze einfach zu komplizierte Wörter für dich. 

5. Du freust dich, wenn deine Freunde sich über ihre Kinder beschweren

Du sollst doch nicht als einzige leiden! Wenn dir also Martina von Klein-Roberts Tobsuchtsanfall in der Fleischabteilung erzählt, kannst du dich kaum halten vor Lachen! Je mehr Blödsinn Robert anstellt, umso mehr freust du dich. Denn immerhin scheint es den anderen schlechter zu gehen als dir selbst.

6. Du würdest eher eine Kakerlake verspeisen, als deine Kinder ins Kino zu bringen. 

Ich hasse es, mit Kindern ins Kino zu gehen, aus folgenden Gründen:

► wegen der Popcornschlachten,

► dem Lärm, den diejenigen auf den besseren Sitzplätzen verursachen,

► dem sowohl leisen als auch nervigen Flüstern,

► den zwischendurch gestellten Fragen: “Wer ist das?”, “Was hat der gesagt?”, “Ist das der Böse oder der Gute?”

Ganz zu schweigen von den verurteilenden Blicken, die einem ständig zugeworfen werden. Danke, aber nein danke! Da setze ich die Kinder lieber aufs Sofa mache ihnen Netflix an, das ist genauso gut. 

7. Du machst das (beschissene) Spielzeug deiner Kinder kaputt, wirfst es weg oder versteckst es.

“Dein kleiner bellender Hund? Keine Ahnung, mein Schatz – vielleicht in deinem Spielkoffer?” – das sagst du, obwohl du ganz genau weißt, dass du ihn vorgestern hinterm Kühlschrank versteckt hast. 

“Die Sirenen deines Feuerwehrautos gehen nicht? Die Batterien sind doch ganz voll, komisch! Muss wohl kaputt sein”, sagst du, obwohl die Batterien erst am Nachmittag entfernt hast. Du verstehst schon, worauf ich hinaus will. 

8. Am liebsten hast du deine Kinder, wenn sie schlafen

Na gut, sind sie schon okay, wenn sie nett zu dir sind – aber wehe, wenn nicht! Erst weinen sie, dann zanken sie sich, dann meckern sie – das ist alles andere als ein Zuckerschlecken. Man braucht manchmal wirklich Nerven aus Stahl, um nicht durchzudrehen. Wenn deine Kinder schlafen, hast du endlich Gelegenheit, wieder Kraft zu tanken. Und außerdem sehen sie so süß aus, wie sie in ihren Bettchen liegen. 

9. Du hast das Überraschungsei deines Sohnes aufgegessen.

Aber das hält dich nicht davon ab, es zehn Minuten lang mit ihm zu suchen. “Ich verstehe es auch nicht, mein Schatz – wo ist es nur hin?” Du Rabenmutter!

10. Du lügst, es sei schon Zeit zu schlafen – eine halbe Stunde früher als üblich

Normalerweise bringst du deine Kinder um 20.30 Uhr ins Bett, allerdings sind sie heute besonders “gut drauf” – deswegen wäre es gar nicht schlecht, ein paar Minuten Pause zu haben. 

“Also hopp, hopp, liebe Kinder, es ist schon 21 Uhr!”, sagst du, obwohl es erst 20 Uhr ist. Nutz das aus, solange sie die Uhr noch nicht lesen können. Oder du kannst die Zeiger natürlich ein wenig verstellen. Schlaue Mama!

Dieser Text erschien ursprünglich auf Club Mamans und wurde aus dem Französischen übersetzt von Agatha Kremplewski.

(mf)