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08/02/2017 08:31 CET | Aktualisiert 09/02/2018 06:12 CET

Isolde Teschner - Begründerin der GFK Deutschland - ist gestorben

„Es geht um Sensibilisierung für das, was wir mit Worten anrichten. Wir können durch Worte Fenster öffnen oder Mauern errichten." Isolde Teschner

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Die Grand Dame der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) ist von uns gegangen, kurz nach ihrem 80. Geburtstag. Vor 30 Jahren hat Isolde Teschner mit ihren Freundinnen im Rahmen der christlichen Friedensbewegung die Gewaltfreie Kommunikation von Marshall Rosenberg zu uns nach Deutschland gebracht.

Durch ihren engen Kontakt zum Begründer war es ihr möglich, Marshall Rosenberg von 30 Jahren nach München einzuladen. Hier, in München, hielt er sein erstes Auslandsseminar. Inzwischen ist die GFK im gesamten Bundesgebiet durch Verbände aktiv und wurde in die Ausbildung der Lehramtsstudenten aufgenommen.

Isolde Teschner war Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation. Ihr besonderes Anliegen galt der Verbreitung des Gedankengutes von Marshall Rosenberg für Kinder und Jugendliche mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in dem Taschenbuch: „Achtsamkeit und Anerkennung."

Sie vermittelte diese Sprache des Herzens nicht nur, sondern sie lebte diese Form der Kommunikation im Alltag. Ich habe Isolde Teschner 2002 im Rahmen der Gewaltfreien Kommunikation kennengelernt und war tief beeindruckt von ihrer Menschlichkeit.

Diesem Treffen folgten viele weitere und jedes Gespräch hat mich und alle anderen, die sie kennenlernen durften, bereichert. Sie nahm sich Zeit für Gespräche, Gespräche, die in unserer Erinnerung weiterleben.

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