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25/05/2015 09:23 CEST | Aktualisiert 25/05/2016 07:12 CEST

Anja F. litt unter schwerer Migräne. So konnte ich ihr helfen

Heute berichte ich über Frau Anja F., Verkäuferin in einem Lebensmittel-Discounter, die seit ihrer Jugend unter migräneartigen Kopfschmerzen leidet. Sie wird von ihrem Mann, der sehr besorgt ist über ihren hohen Schmerzmittelkonsum, im Juli 2014 geschickt.

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Heute berichte ich über Frau Anja F., Verkäuferin in einem Lebensmittel-Discounter, die seit ihrer Jugend unter migräneartigen Kopfschmerzen und seit einigen Monaten an Gallensteinkoliken leidet. Sie wird von ihrem Mann, der sehr besorgt ist über ihren hohen Schmerzmittelkonsum, im Juli 2014 geschickt.

Da sie regelmäßig unter starken Migräneanfällen leidet, nimmt sie immer höhere Dosen an Analgetika (Schmerzmittel) zu sich, die immer weniger Wirkung zeigen. Sie selbst nimmt diese Tatsache gelassen hin, jedoch ihr Arbeitgeber ist durch die vermehrten Fehltage bereits in Sorge wegen eines zuverlässigen Arbeitseinsatzes.

Allgemeinmedizinische Behandlungen brachten bislang keinen Erfolg, ein kürzlich gemachtes MRT (Magnetresonanztomographie) ihres Kopfbereiches war unauffällig. Der Schmerz breitet sich plötzlich vom Schulter-Nacken-Bereich über den Hinterkopf auf den gesamten Kopf aus, was dann letztlich auch in Sehstörungen mündet (Einschränkung des Sehfeldes, Flimmern vor den Augen).

Zu ihrer Vorgeschichte ist zu sagen, dass sie als Kind an Scharlach erkrankt war und der Blinddarm (Wurmfortsatz, Appendix) aufgrund einer akuten Entzündung entfernt wurde. Seit Ihrer ersten Regelblutung (Menarche) leidet sie bis heute an verstärkten und verlängerten Monatsblutungen (Menorrhagie). Auch die Gallensteinkoliken werden bei Frau F. von besonders heftigen Schmerzattacken begleitet.

Vor mir sitzt eine gut gelaunte, lebendige und optimistisch wirkende Frau voller Lebensfreude und lacht mich immer wieder an, während sie über ihre Symptomatik berichtet. Auffallend sind ihre roten Wangen und ihr warmer, fröhlicher Blick, ihre Gesichtszüge sind entspannt, milde.

Aufgrund dieser und weiterer Indizien habe ich die Patientin als Typ 7 des Enneagramms eingestuft und ihr ein entsprechendes homöopathisches Heilmittel verschrieben. Zunächst änderte sich am Gesundheitszustand der Patientin nur sehr wenig, sodass ich anfänglich glaubte, dass ich mit meiner Einschätzung daneben gelegen habe.

Dann aber nach ca. vier Wochen und einer Mittelwiederholung kam es in großen Schritten zu einer Entspannung des angeschlagenen Organismus, insbesondere die Kopfschmerzproblematik verschwand zusehends. Es folgte eine sehr heftige Gallensteinkolik im September 2014, danach traten an diesem Organ keine vergleichbaren Beschwerden mehr auf.

Jetzt (Mai 2015) ist die Patientin annähernd beschwerdefrei und berichtet stolz, dass sie seit Beginn des Jahres 2015 keinerlei Schmerzmittel mehr nehmen musste.

Im nächsten Beitrag dieser Reihe der Enneagramm-Homöopathie geht es um Thomas Z., einen Arbeiter im Garten- und Landschaftsbau, welcher unter manischer Depression litt.

Detlef Rathmer, Autor des Buches "Wer du wirklich bist"

www.verlagshaus-rathmer.com

Email: detlefrathmer@t-online.de

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