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21/05/2015 12:56 CEST | Aktualisiert 21/05/2016 07:12 CEST

Werner T. stand kurz vor einer Hüft-Operation

In der heutigen Ausgabe geht es um den 51-jährigen Werner T., Mathelehrer an einem Gymnasium, der in meiner Praxis über anhaltende Hüftschmerzen klagt. Er humpelt, war bei mehreren Orthopäden, physiotherapeutische Behandlungen sind bislang wenig erfolgreich verlaufen.

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In der heutigen Ausgabe geht es um den 51-jährigen Werner T., Mathelehrer an einem Gymnasium, der in meiner Praxis über anhaltende Hüftschmerzen klagt. Er humpelt, war bei mehreren Orthopäden, physiotherapeutische Behandlungen sind bislang wenig erfolgreich verlaufen. Er ist sehr frustriert, da er bislang relativ viel Sport gemacht hatte, Volleyball und Joggen waren seine bevorzugten Sportarten, die er nun wegen der starken Schmerzen nicht mehr ausüben kann. Über kurz oder lang rieten ihm die behandelnden Fachärzte zu einem künstlichen Hüftgelenk.

Werner T. ist jedoch skeptisch, ob er für so einen gravierenden Einschnitt in seinen Körper nicht noch etwas jung sei und schaut deshalb nach alternativen Therapieformen. Er hat sich schon sehr mit seinem Krankheitsbild auseinandergesetzt, sein Wissen über die Erkrankung wirkt sehr fundiert und sachkundig.

Im Laufe der Patientenbefragung kommt weiterhin zum Vorschein, dass der Patient auch unter fortgeschrittener Parodontose und Potenzstörungen (erektile Dysfunktion) leidet.

Seine horizontal verlaufenden Stirnfalten, sein zustimmendes Nicken und seine Ähnlichkeit mit dem Latzhosenträger Peter Lustig geben einen ersten Hinweis auf den Enneagrammtyp 5.

Auf die Frage, wie seine Umgebung ihn beschreiben würde, antwortet er spontan „sparsam und klug". Sein Leben verliefe insgesamt sehr strukturiert und zurückgezogen. Er wirkt auf mich distanziert und sehr nachdenklich. Die Wahl des passendsten Heilmittels (sog. Simillimum) nach der Enneagramm-Homöopathie gestaltet sich somit relativ leicht.

Nach der Mittelgabe nahmen seine Hüftschmerzen deutlich ab, die Bewegungsfähigkeit wurde schrittweise wieder hergestellt und binnen eines Jahres konnte er seine Sportarten in gemäßigter Form ausüben. Auf die Frage nach der Potenz lächelte der Patient Werner T. nur verschmitzt, der Zahnfleischbefund habe sich auch gebessert.

Der zuletzt behandelnde Orthopäde sei sehr erstaunt über den deutlichen Schmerzrückgang; eine Operation wurde auf Wunsch von Werner T. auf unbestimmte Zeit verschoben. Herr T. befindet sich weiter bei mir in Behandlung und bekommt gelegentlich sein Enneagramm-Mittel zur Stärkung seiner Lebenskraft.

In der nächsten Ausgabe dieser Reihe werde ich über den 53-jährigen Schulleiter Günter L. berichten, der seit Jahren unter Versagensängsten litt.

Detlef Rathmer, Autor des Buches "Wer du wirklich bist"

www.verlagshaus-rathmer.com

Email: detlefrathmer@t-online.de

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