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05/11/2014 04:14 CET | Aktualisiert 05/01/2015 06:12 CET

Handy-Nacken, iPad-Schultern, Maulwurfsmenschen...Hilfe, wir verkrüppeln!

Mediziner und Gesundheitsexperten haben neue Leiden identifiziert. Diese sind auf unseren veränderten Lebensstil im digitalen Zeitalter zurückzuführen.

Mediziner und Gesundheitsexperten haben neue Leiden identifiziert. Diese sind auf unseren veränderten Lebensstil im digitalen Zeitalter zurückzuführen.

Im Folgenden möchte ich die wesentlichen Gesundheitsplagen aufführen, von der unsere technologische Gesellschaft mittlerweile heimgesucht wird.

I. Der Handy-Nacken

Durch das stundenlange Starren auf das Handy überdehnen sich die Halsmuskeln und leiern irgendwann total aus. Das lange ausharren in dieser "Gesicht-Boden-90Grad"-Position ist extrem gesundheitsschädlich. Das typische Handy-Nacken Opfer findet man hauptsächlich an Orten, an denen man lange warten muss, wie z.B. Bushaltestellen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln. Aber auch im Kino, beim Sport, Einkaufen usw. - eigentlich bei jeder Tätigkeit die es gibt.

Folgen sind Kopfschmerzen, steifer Nacken und extreme Blödheit.

Manche Personen müssen sich später Ringe umlegen lassen, damit die Halsmuskeln unter der Last des Kopfes nicht zusammenbrechen.

2014-11-04-handynacken.png

II. Die iPad-Schultern

Hauptursache für die fiesen iPad-Schultern ist das heimische Couch-Gammeln. Während die Stunden nur so verfliegen, verrenkt man sich zunehmend. Dabei weicht das funktionale iPad nicht von der Seite. Die verkrümmte, anti-ergonomische Buckelhaltung sorgt für Probleme der Muskeln, Sehnen, Nerven, Bänder und Bandscheiben.

Gefährliche Haltungsschäden können die Folge sein.

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III. Der Maulwurfsmensch

Langwieriges Glotzen auf kleine Displays ist für unsere Sehkraft extrem schädlich. Gesundheitsexperten warnen: Wir werden zunehmend kurzsichtig. Die Kurzsichtigkeit ist im Vergleich zu 1997 um 37 Prozent gestiegen.

Diese sogenannte "Screen Sightedness" könnte innerhalb der nächsten zehn Jahre um 50 Prozent zunehmen. Weitere Prognosen gehen davon aus, dass bis 2033 50 Prozent der Dreißigjährigen davon betroffen sein könnten.

Tröstend: Wenn es soweit ist, werden wir als Maulwurfsmensch in unterirdischen Katakomben hausen und uns von mineralischem Gestein ernähren.

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IV. Der Langustenmensch

Der Langustenmensch ist die Folge von...Nein, Quatsch. Es gibt den Langustenmensch nicht. Der ist nur eine Erfindung.

Aber eine extrem lustige wie ich finde.

Und nur, weil noch nie jemand einen Langustenmensch gesehen hat, ist es kein Beweis für seine Nicht-Existenz.

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