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15/02/2017 12:20 CET | Aktualisiert 16/02/2018 06:12 CET

Mehrfachbehinderte Menschen seit Jahren von der Bildfläche verschwunden

Als die ARD 1993 die Reportage Die Hölle von Ueckermünde- Psychiatrie im Osten ausstrahlte, war das Medienecho gewaltig.

Die unmenschlichen Unterbringungsmaßnahmen von Menschen mit Mehrfachbehinderungen sorgten weltweit für Entsetzen. Was war entsetzlicher? Die Argumentation des interviewten Personals, die Unterbringungsmaßnahmen oder der Anblick der verängstigten Frauen und Männer, die seit Jahren kaum Licht zu sehen bekamen und der Öffentlichkeit ohne persönliches Einverständnis vorgeführt wurden? Nach der Ausstrahlung sind 24 Jahre vergangen und die Öffentlichkeit wurde trotz zahlreicher Rückfragen bei den politischen Verantwortungsträgern in Mecklenburg-Vorpommern bis zum heutigen Tag nicht über den Verbleib und die weitere gesundheitliche Entwicklung dieser Menschen informiert. Bitte unterstützen Sie mich und helfen bei der Aufklärungsarbeit mit.