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29/12/2016 08:07 CET | Aktualisiert 30/12/2017 06:12 CET

Bundeswehr auf schwieriger Nachwuchssuche

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Wie auch viele Firmen und Handwerksbetriebe stellt sich auch die Bundeswehr an Schulen vor und wirbt für den Beruf des Soldaten. Sie hat dabei Mühe genügend qualifizierte Interessenten für sich zu gewinnen.

Wie ein Bericht des Politikmagazins Kontraste nun zeigte, werden die Soldaten des Karrierecenters der Bundeswehr immer öfters von Schulen ausgeladen, deren Lehrerschaft es ablehnt, dass Soldaten auf Schulgelände für ihren Beruf werben dürfen. Auch eine führende Lehrergewerkschaft lehnt Bundeswehrauftritte an Schulen aus ideologischen Gründen ab.

Bei Werbemaßnahmen der Bundeswehr an Schulen muss immer öfters mit Demonstrationen von linken Aktivisten gerechnet werden. Diese stellen sich vor Schulen auf, präsentieren Holzsärge , die dann makaber mit roten Farbbeuteln gestaltet werden. Schüler bekommen einen Muffin, wenn sie die Bundeswehrflyer in den Müll werfen.

Die Linke sieht die Bundeswehr nicht als einen Teil unserer Gesellschaft lehnt jede Würdigung dieses Berufsstandes ab.

Die Verankerung der Bundeswehr in der Mitte der Gesellschaft scheint zu schwinden. Der Staatsbürger in Uniform steht im Abseits. Eine sorglose Zivilgesellschaft, auf Harmonie und Konsens ausgerichtet, will sich inhaltlich nicht mit Krieg, Kampfeinsätzen, neuen Bedrohungen und Rüstungsprojekten auseinandersetzen. Dies der erste Teil der Analyse eines Militärforschers. Dieser führt dann weiter aus, dass es ein Versagen der Politik war und ist, das Ziel, den Erfolg oder Misserfolg von Auslandseinsätzen dem Bürger klar zu erklären.

Dies sind besorgniserregende Entwicklungen, die bei einem möglichen Regierungsbündnis von Rot-Rot-Grün weitere Fahrt aufnehmen werden.

Die Liberal-Konservativen Reformer stehen uneingeschränkt zu unserer Bundeswehr, zu den Verpflichtungen im Rahmen der NATO und zu einer Anhebung des Wehretats um gewachsenen Bedrohungen und neuen Herausforderungen gewachsen zu sein.

Wir danken besonders den jungen Soldatinnen und Soldaten, dass sie auch in schwieriger Zeit sich für den Dienst an unserem Vaterland entschieden haben.

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