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12/01/2016 12:29 CET | Aktualisiert 12/01/2017 06:12 CET

„Auf der Zeitachse des Himmels"

CSA Images/ Color Printstock Collection via Getty Images

Vor langer Zeit schuf Gott die Erde. Die Sonne behielt den Winzling in ihrem Schoß. Gott berechnete seine Laufbahn, so dass er gleich hinter Merkur und Venus in eine stabile Umlaufbahn einparkte. Auch der Mond war dabei. Die übrigen Planeten staunten nicht schlecht. Endlich hatten sie einen Nachbarn auf dem Leben möglich wurde. Und sie nahmen ihn in ihren Schutz.

Die Erde war nicht zu leicht, immerhin hielt sie den Mond an sich gebunden. Mit der Zeit trafen Eiskometen ein und später begann es zu Regnen. Im Wasser bildete sich das Leben. Der Mond umkreist die Erde und seine Schwerkraft bewegt die Ozeane. Er sorgt für den immer währenden Wechsel von Ebbe und Flut. Einmal am Tag trieselt die Erde um ihre eigene Achse.

Dadurch neigt sich die Sonnenbahn entsprechend den Jahreszeiten am Horizont. Den Sonnenwind schirmt ein Magnetfeld ab. Die mächtigen Schwerkräfte aus dem Erdinnern durchknetet förmlich die Erde. Ihre dünne Erdkruste ist daher ständig in Bewegung. Auf der zerklüfteten Erdoberfläche wechseln sich Wolken, Luft, Wasser, Land sowie Tag und Nacht, Sommer und Winter unentwegt ab. Von Oben sieht die Erde aus wie eine wunderschöne, blau schimmernde Wasserperle.

So entsteht hochentwickeltes Leben. Auf der Zeitachse des Himmels ist es ein ganz kurzer, klitzekleiner Augenblick. Gemessen am Alter der Lebewesen sind es schon einige hunderte Millionen von Jahren. Wahrscheinlich gibt es viele Himmelskörper im Weltall auf denen Leben herrscht.

Wir werden es nicht mitkriegen können, denn das Zeitfenster durch das wir sie erblicken könnten, ist viel zu klein. Es bleibt uns dennoch der Glaube erhalten, es gibt sie ohne Zweifel, denn Gott verbindet uns mit ihnen.

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