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15/02/2016 14:04 CET | Aktualisiert 15/02/2017 06:12 CET

Der Sinn des Lebens

Wir wissen, dass es wichtig ist, seine Sinne beisammen zu haben. Ein jeder Mensch und auch die Tiere haben im Großen und Ganzen fünf davon. Dies sind: Sehen, Hören, Tasten, Riechen und Schmecken. Sie lassen uns die Welt erleben. Fehlt einer, so wird es schwer. In der Tierwelt kann es das Leben kosten. Dem Menschen fehlen des Öfteren ein Paar Sinne und er überlebt dennoch.

Vor sehr langer Zeit hatten die Menschen, wie auch die Tiere in einer freien Natur gelebt. Es gab keine Strassen und Wege. Es gab auch keine Häuser und Felder. Die Erde war mit dichten Urwäldern bedeckt und die Wiesen durchzogen tiefe Sümpfe. Erst nach und nach wurde der Wald gerodet und ein Stück Wiese dem Sumpf abgerungen. Die frühen Menschen taten es mit ihren Händen.

Erst viel später kamen Werkzeug und Arbeitstier hinzu und halfen mit. Auf den gerodeten Flächen bauten sie Nutzpflanzen an. Sie konnten so viel anbauen, wie sie wollten und Narrung war genug da. Stück für Stück nahm der Mensch dem Wald sein Land ab. Dem Wald gefiel das nicht und er beklagte sich bei der Erde. Die Erde war gerecht und sie holte Gott zu Hilfe.

Gott stand dem Menschen bei. Er hatte den Menschen, wie auch alle anderen Wesen zu seiner Freude geschaffen. Er musste nun ein Gleichgewicht in der Welt schaffen. Dem Wald allein mit seinen strengen Gesetzen durfte er den Menschen nicht überlassen. Er beschloss dem Menschen noch zwei weitere Sinne zu geben. Den sechsten Sinn gab er für die Gemeinschaft und an erster Stelle setzte er die Liebe.

Den siebenten Sinn gab er für den Glauben. Der Mensch sollte an das Gute glauben und er schloss ihn in sein Herz. Dem folgte der Wald. Auch er gab den Tieren und auch den Menschen noch weitere Sinne hinzu. So reich mit allen Sinnen ausgestattet, war es dem Menschen leicht, auf der Erde glücklich zu sein. Aber es war nicht immer so. Zuweilen verließen ihn die Sinne und er zerstörte alles was er zuvor mühevoll aufgebaut hatte.

Ein anderes Mal wurden sie ihrer selbst überdrüssig und sie gerieten in furchtbaren Streit. Gott musste nun noch weitere Sinne erfinden. Aber der Mensch wollte immer mehr und mehr. Er hatte den Sprachsinn, den Farbsinn, den Musiksinn, den Laufsinn, den Gerechtigkeitssinn, den Scharfsinn, den Allgemeinsinn, den Unsinn und noch viele, viele andere erfunden und je mehr er davon hatte, um so besser wurde es.

Es war auch nicht leicht mit immer mehr Menschen zusammen zu leben. Den Wald konnte er nicht mehr zu Rate ziehen, denn diesen hatte er verlassen. Auch die Erde beschwerte sich über menschliche Umweltsünden. Dennoch liebt auch sie die Menschen über alles. Wie kein anderes Wesen verändert er ihr Aussehen. Wenn wir aus dem Flugzeug schauen, so erblicken wir auf der Erde überall blühende Landschaften. Wir sehen Strassen, Städte, Häuser, Gärten und Felder. Es macht eine Freude, dem zuzusehen. Darin erkennen wir den tiefen Sinn des Lebens.

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