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13/08/2015 03:29 CEST | Aktualisiert 13/08/2016 07:12 CEST

22 Gewohnheiten, die dein Leben jeden Tag ein bisschen besser machen

Rowan Gillson / Design Pics via Getty Images

1. Wirf alles, was du nicht brauchst, weg, spende oder verkaufe es. Verwende diese Anleitung, um zu entscheiden, was du behältst. Wenn es etwas gibt, dass sofort deine Angst löst und dich entspannt, ist es die Entscheidung, nur jene Gegenstände zu behalten, die entweder nützlich sind oder eine positive Bedeutung für dich haben.

2. Organisiere alles, was du machst. Und ich meine alles. Dein Papierkram sollte geordnet sein und deine Rechnungen sollten bezahlt werden, sobald du sie bekommst. Deine Kleidung sollte aufgeräumt, aber gut zugänglich sein - ebenso wie alle anderen Dinge, die du in deinem täglichen Leben brauchst. Es wird einiges an Sucherei und Fummelei brauchen, um an die eine Sache, die du nur alle paar Wochen, aber dann unbedingt brauchst, zu kommen.

3. Konsumiere nichts, das du nicht brauchst. Das ist die zweite - zugegeben, die schwierigere Hälfte - von "alles loswerden, das du nicht nutzt". Du kannst nicht noch mehr Müll kaufen, um es zu ersetzen. Kaufe nur die Lebensmittel, die du auch wirklich isst und sei sehr achtsam und überlegt, wenn es ums Einkaufen von Lebensmitteln und Kleidung geht. Wirst du das wirklich nutzen? Willst du das wirklich oder willst du dich nur eben besser fühlen? Glaub mir: Mehr Geld auf dem Konto und das Selbstbewusstsein, sich ein bisschen besser unter Kontrolle zu haben, wird sich viel besser anfühen.

4. Stelle deine eigenen Bedürfnisse über deinen Job - so oft, wie es nur geht. Schon klar, hier gibt es einige Ausnahmen. Wenn du beispielsweise deiner Verantwortung nachkommen und ein paar Minuten später in Bett gehen wirst, um die wichtig Email noch zu verschicken. Das ist auch in Ordnung. Solange du dir im Klaren darüber bist, dass du nicht deine Arbeit bist. Du bist mehr als dein Beruf und dein Gehalt.

5. Mach etwas, dass dich in eine meditative Stimmung versetzt. Wenn mit überkreuzten Beinen dasitzen und atmen nicht so dein Ding ist, dann finde etwas anderes, das für dich funktioniert. Etwas, das dich für einen Moment richtig runterholt und dein Bewusstsein anschaltet. Wenn das bedeutet mit heruntergelassenem Fenster und lauter Musik durch die Gegend zu fahren, dann mach das. Wenn es Tanzen ist, mach es jeden Tag. Wenn es Malen ist, nimm dir täglich Zeit dafür.

6. Verwandle alltägliche Aufgaben in therapeutische Praxen ... baden, zum Beispiel. Du musst es eh machen. Und die Kombination von heißem Wasser, der Akt des "sich reinigen", die Entspannung einer heißen dusche oder eines Bades am ende eines langen Tages, macht es zur perfekten Entspannungsroutine. Zünde eine Kerze an, hör schöne Musik, und nutze Badesalze, um dich zu reinigen. Versetze dich in eine meditative Stimmung und konzentriere dich auf die Entspannung und die Reinigung.

7. Lege ein "commonplace book" an. Das ist eine ordentliche Sammlung von Zitaten, Ideen und Passagen, die dir besonders gut gefallen oder dich zum Nachdenken anregen. Teile sie am besten in einzelne Sektionen auf, wie "Inspiration", "Heilung", "Beziehung", "Arbeit" und halte immer nach neuen Einträgen Ausschau.

8. Führe unablässig Tagebuch. Und zwar nicht im Sinne von einer genauen Aufzeichnung deines Lebens. Mach es ähnlich wie beim "commonplace book" und skizziere einfach Ideen und Erkenntnisse und Beobachtugen, die du in deinem täglichen Leben hast und machst. Wirf einen Blick zurück und reflektiere über jene Dinge, die dir am wichtigsten erscheinen. Sie werden dir eine Vorstellung davon geben, was du in deinem ändern möchtest oder solltest.

9. Zünde nachts Kerzen an. Die Flamme an sich hat etwas Hypnotisierendes und Beruhigendes an sich. Die Kerze hilft dir, besser zu riechen und außerdem sorgt sie für eine angenehme Atmosphäre.

10. Ersetze deinen täglichen Kaffee-/Tee-Konsum durch heißes Wasser mit Zitrone und Honig. Es ist entspannend und bringt unglaubliche Vorteile für deine Gesundheit mit sich. Es kostet weniger und ist natürlicher als der Latte Macchiato, den du normalerweise trinkst. An dieser Alternative ist absolut nichts auszusetzen.

11. Zahle nur bar. Das ist so lange schwierig bis es zu einer Gewohnheit wird. Dann wirst du es dir gar nicht mehr anders vorstellen können. Es macht dich achtsamer und zeigt dir besser, wie viel Geld du wirklich ausgibst (wie viel das Kleinzeug ausmacht). Es hilft dir, dein Budget einzuhalten und nimmt dir die Sorge, ob diese Ausgabe jetzt schon deine zu zahlenden Rechnungen angreift (die du eigentlich nie haben solltest).

12. Wiederhole Mantras. Auch wenn das ein bisschen sehr nach New Age klingt, ist es trotzdem extrem effektiv und du wirst es schnell merken. Du wirst dir genau überlegen, was du dir da ständig vorsagst, weil es so effektiv ist. Was auch immer du glaubst, nicht zu haben oder zu wenig davon zu haben: Sag dir, du "bist" diese Sache. Zum Beispiel: "Ich bin in Sicherheit." "Ich bin finanziell abgesichert." "Es wird sich immer um mich gekümmert." "Ich bin erfolgreich." Du legst damit das Fundament für eine sich selbsterfüllende Prophezeiung. "Ich bin" ist das stärkste "Gebet", das du sprechen kannst.

13. Hör auf, dich mit Menschen zu umgeben, die keinen positiven Einfluss auf dein Leben haben und entschuldige dich nicht dafür. Wenn sie dich dafür gemein oder unfreundlich nennen, ist es eben so. Es ist nicht deine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass sich andere auf Kosten deines Wohlbefindens gut fühlen.

14. Koche dein eigenes Abendessen. es hat etwas sehr Bodenständiges, Erdendes, Zutaten zusammenzumischen und mit Lebensmitteln eigene Mahzeiten herzustellen. Es gibt dir ein Gefühl der Verbundenheit, Verantwortung und Bestärkung - und das auf die einfachste, menschlichste Art und Weise.

15. Achte darauf, was du unbewusst konsumierst. Lebensmittel, Musik, Lesen, Fernsehen. Diese Dinge beeinflussen, wie du dich im Laufe eines Tages fühlst. Unterschätze nie die Kraft der Dinge, von denen du gar nicht bemerkst, dass du sie in dein Leben lässt.

16. Frag dich selbst, was für ein Leben du führen möchtest und richte deine Ziele danach aus. Wenn du beispielsweise glaubst, dass du "eine Firma gründen" möchtest, frag dich selbst, ob die dreckige Arbeit, die du dafür Tag für Tag machen musst, deine Leidenschaft ist -- oder machst du es nur, um sagen zu können, dass du es gemacht und geschafft hast. Das ist der beste Weg, um herauszufinden, ob das, was du tust, der richtige Weg für dich ist.

17. Setze dir realistischere Ziele als du normalerweise anpeilen würdest. Du wirst nicht wirklich mehr oder weniger als sonst dadurch erreichen, aber du entledigst dich des schlechten Gewissens, mehr geschafft haben zu sollen.

18. Finde deine Freude in der Einfachheit der täglichen Sachen. Beweise dir selbst, dass du keine große Extravaganz brauchst, um ein wirlich gutes Gefühl zu haben. Du brauchst keine teuren Lebensmittel, um eine tolle Mahlzeit zu genießen. Du brauchst nichts außer das, was du in diesem Moment hast, um ein großartiges Leben zu beginnen. Warum? Weil das Leben, das du willst, in einem Gefühl steckt -- einem Gefühl, das du erfahren kannst, wenn du einfach deine Sichtweise änderst.

19. Achte darauf, wonach du suchst. Du wirst es auf jeden Fall finden. Wenn du unterbewusst nur die Dinge sehen willst, die in deinem Leben falsch laufen, dann wird es auch so sein. Genauso, wie wenn du nach allem Positiven suchst.

20. Entwickle eine eigene Philosophie und lass dich von ihr durch dein tägliches Leben und deine Entscheidungen lenken. Wenn du keine eigene Therorie über den Sinn des Lebens hast, wirst du ein extrem unerfülltes Leben führen, dass von Angst, Sorge, und Unruhe bestimmt wird. Du musst nicht die Überzeugungen einer bestimmten Religion oder Gruppe von Menschen annehmen, aber du solltest dich dem verschreiben, was sich für dich wirklich richtig anfühlt. Nicht, weil es dir jemand anderes gesagt hat ... sondern weil es wirklich deine Überzeugung ist.

21. Hör auf, dich selbst zu kontrollieren. Entgegen deinem Instink, ist viel von der Kraft, die du darin investierst, dich zusammenzureißen, nutzlos. Je mehr du jeden Teil deiner Persönlichkeit in dein Leben integrierst, desto weniger wirst du unbewusst Energie auf unterdrückende Gefühle verschwenden. Am Ende würdest du eh nur zusammenbrechen, weil das ganze Unterdrücken so nervenaufreibend ist. Es ist viel gefährlicher, "negative" Aspekte unserer Persönlichkeit zu unterdrücken, als sie einfach zu akzeptieren.

22. Hör auf zu glauben, dass du alles genau so verstehst, wie es (gemeint) ist. Lasse dir selbst Raum für Überraschungen. Denk daran, wenn du Angst hast, kannst du Dinge nicht klar sehen oder wie sie wirklich sind. Denk daran, dass du nicht vorhersehen kannst, was dich glücklich machen wird, aber dich entscheiden kannst, genau in diesem Augenblick nach Dankbarkeit und Frieden zu streben.

Dieser Blog erschien ursprünglich bei der Huffington Post USA und wurde von Franca Lavinia Meyerhöfer aus dem Englischen übersetzt und bearbeitet.

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