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10/08/2015 15:31 CEST | Aktualisiert 10/08/2016 07:12 CEST

15 kleine Tricks, die euch euren Mitmenschen sofort näher bringen

Thinkstock

1. Verbringt einen Sonntag mit ihnen. Keinen Samstagabend, wenn alles laut und turbulent und sozial unverbindlich ist. Verbringt einen Sonntagmorgen mit ihnen. Müde und verkatert und ohne besondere Pläne für den Tag. Frühstückt gemeinsam mit verwuscheltem Haar. Erlebt einander ungezwungen und ohne Unterhaltungsprogramm.

2. Schweigt euch angenehm an. Macht eine lange Fahrt zusammen und erlaubt auch Momente der Stille ganz natürlich einkehren zu lassen. Das Schweigen einer Person zu erleben, bedeutet, den intimsten Teil einer Person zu erleben.

3. Ruft sie an, wenn es euch nicht gut geht. Nehmt sie beim Wort, dass sie immer für euch da seien. Sagt ihnen die Wahrheit. Lasst euch von ihnen trösten und aufmuntern. Sagt ihnen, dass ihr für sie da seid, wann immer sie euch brauchen. Haltet dieses Versprechen.

4. Schafft Platz für sie. Hört ihnen wirklich zu und hört euch alles an, was sie zu sagen haben. Ohne vorschnell zu antworten, ohne auf euer Smartphone zu schauen, ohne mit den Augen abzuschweifen. Gebt ihnen eure gesamte Energie. Es gibt nichts, das so wertvoll, wichtig und selten ist.

5. Sprecht über Ideen. Woran ihr glaubt. Eure Theorien über unsere Existenz oder was das Schicksal in den nächsten Jahren so alles für euch bereithalten könnte. Geht einfach einen Schritt weiter als nur über Menschen, Ereignisse und tägliche kleine Dramen zu sprechen.

6. Lest ihre Lieblingsbücher. Tauscht eure Lieblingsausgaben. Die mit den Eselsohren und markierten Stellen, die schon fast auseinanderfällt, weil sie so oft durchgeblättert wurde. Teilt etwas mit euren Mitmenschen, das euer Herz geöffnet und euren Verstand genährt hat.

7. Erschafft etwas gemeinsam. Gründet eine kleine Firma oder arbeitet gemeinsam an einer Geschichte oder malt aus Spaß gemeinsam Bilder. Leistet gemeinnützige Arbeit zusammen, bastelt einen Couchtisch oder dekoriert miteinander eure Küchen um. Unternehmt etwas, bei dem ihr euch für einen guten Zweck zusammentut.

8. Achtet auf die kleinen Dinge. Merkt euch, was sie überhaupt nicht mögen, was ihr Lieblingseis ist. Kennt ihre typische Bestellung bei Taco Bell, damit ihr sie damit überraschen könnt. Nicht jeder ist von Natur aus detailorientiert, also gebt euch Mühe, es zu werden. Menschen schätzen das mehr, als ihr glaubt.

9. Nehmt an religiösen/spirituellen Riten eurer Mitmenschen teil. Um zu verstehen, geht mit ihnen an einem Sonntag in die Kirche oder zeigt ihnen, wie ihr meditiert oder fragt einfach, woran sie glauben und warum. Lasst euch von ihnen in einen Glauben einführen, den ihr sonst nicht kennen würdet. Es ist etwas vollkommen Außergewöhnliches, etwas über die Kultur oder den Lebensstil eines anderen Glaubens zu bekommen, indem man liebevolle Koexistenz praktiziert.

10. Plant einen Kurztrip. Es muss nicht elaboriert oder teuer sein. Erkundet eine benachbarte Stadt für einen Tag oder geht wandern. Plant voraus, damit ihr etwas habt, auf das ihr euch gemeinsam freuen könnt.

11. Integriert einander in euer soziales Umfeld. Mischt all eure Freunde bei einem gemeinsamen Weinabend, egal wie sicher ihr euch seid, dass sie sich nichts zu sagen haben werden. Es hat etwas sehr Intimes an sich, Menschen aus allen Bereichen eines Lebens an einem Ort zusammenzubringen.

12. Taucht immer auf. Zur Babyparty, zur Kunstausstellung, zur Abschlussfeier und zu besonderen Anlässen. Nicht etwa, weil "Freunde/Partner/liebende Mitmenschen das eben so machen", sondern weil es das ist, was man tut, wenn einem das Glück einer anderen Person so am Herzen liegt wie das eigene.

13. Plan your heart-to-hearts. Je älter ihr werdet, desto unpassender ist es, bis nachts um drei lange Gespräche zu führen. Es gibt Arbeit, Einkäufe zu erledigen, Eltern anzurufen und ihr wisst schon, was ich meine. Also plant voraus, wenn es sein muss. Entscheidet, dass ihr beieinander übernachten werdet und haltet den nächsten Tag frei, damit ihr lange auf bleiben und am nächsten Tag ausschlafen könnt - wie in der Mittelstufe.

14. Erzählt von euren Familien und wie ihr aufgewachsen seid. Es ist eine Sache, die Verwandtschaft eines Freundes/Partners/liebenden Mitmenschen kennenzulernen, aber es ist eine andere, die ganze Geschichte zu hören. Die Wahrheit, die echte, nicht für Gesellschaft vorbereitete, unperfekte Geschichte zu kennen. Das ist kein Aufruf, alle dreckige Wäsche aus der eigenen Vergangenheit auszubreiten und aufzuwühlen. Aber es ist wichtig, zu wissen, dass man jemanden erst dann richtig kennt, wenn man auch seine Geschichte kennt.

15. Seid ihr selbst, ungefiltert. Verdreht eure Worte und Meinungen nicht. Zeigt euch nicht nur von der Seite, die ihr für "akzeptabel" haltet. Wenn sie euch nicht so wollen, wie ihr wirklich seid, dann passt ihr sowieso nicht zusammen. Und noch wichtiger: Menschen spüren Aufrichtigkeit und nehmen diese als Zeichen, dass auch sie ganz sie selbst sein können.

Dieser Blog erschien ursprünglich bei der Huffington Post USA und wurde von Franca Lavinia Meyerhöfer aus dem Englischen übersetzt.

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