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10/12/2016 12:09 CET | Aktualisiert 11/12/2017 06:12 CET

Pornos sind nichts Neues!

pxel66 via Getty Images

Bildliche Darstellungen vom Geschlechtsverkehr (Nacktbilder also) gab es schon vor mehr als 2116 Jahren. Also hundert Jahre vor unserer Zeitrechnung. Damals war es sogar so beliebt, dass damit Wände bemalt wurden. Viele kostbare Kunstgemälde oder Wandbemalungen stammen aus diesen Zeiten. Die Werke sind im Übrigen wesentlich detaillierter als einige heutige Pornos.

Mit der Erfindung moderner Fotografie entstanden dann auch die (N)Aktbilder, welche damals meist nackte Frauen zeigten, die sich in erotischen Posen präsentierten. Aber auch Männer standen ohne Bekleidung vor der Kamera. Das Geschäft der Prostitution wurde so noch einmal stärker angetrieben.

Als das bewegte Bild, also der Film, Anfang des 20. Jahrhunderts entstand, dauerte es natürlich nicht lange, bis das auch in der Prostitution ankam. Da Prostituierten die Gefahr drohte, durch solche Videos teilweise ersetzt zu werden, drehten sie ihre eigenen Filme. So entwickelten sich die ersten Pornos.

Je weiter der technische Fortschritt kam, desto weiter entwickelte sich auch die Pornografie. So gelang der Pornografie mit den Erfindungen der Videokassette, der DVD und schließlich auch des Internets der Einzug in fast jedes Zuhause.

Während Pornografie damals nur einem exklusiven, wohlhabenden Teil der Gesellschaft zur Verfügung stand, ist sie heute kostenlos für jeden Menschen verfügbar. Auch für Jugendliche. Über Gefahren und Risiken von Pornografie hat euch Vanessa bereits einiges erklärt.

Zum Glück kam mit dem technischen Fortschritt auch der Medizinische. So sind wir heute wesentlich aufgeklärter, als es in Pornos oft gezeigt wird.

Do what you want. Do it with love, respect and condoms.

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